Nordwestmecklenburg: Telefonbetrüger trotz zahlreicher Versuche erfolglos

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27. Januar 2020, 14:47 Uhr

Insgesamt registrierten die Polizeidienststellen im Landkreis Nordwestmecklenburg am vergangenen Wochenende acht Anzeigen wegen Trickbetruges in unterschiedlichen Varianten. So umgarnten angebliche Enkel, Neffen und Schiegersöhne ihre potentiellen Opfer und täuschten z. B. vor, dringend höhere Gelbeträge für unterschiedliche Szenarien zu benötigen (sog. Enkeltrick). In einem anderen Fall stellte ein Anrufer einem älteren Herrn einen Gewinn in Höhe von 39.000 EUR in Aussicht. Noch bevor der Anrufer, wie bei der Masche falscher Gewinnversprechen üblich, eine Transport- oder Vermittlungsgebühr verlangen konnte, hatte der Angerufene das Telefonat bereits beendet. In zwei weiteren Fällen, in Klütz und auf der Insel Poel, riefen falsche Polizisten bei Senioren an. In bekannter Manier gaukelten sie ihnen vor, dass die Polizei Einbrecher gestellt habe. Bei diesen seien Notizen gefunden worden, die auf geplante Einbruchdiebstähle bei den Angerufenen hindeuteten würden. In einem der Sachverhalte wurde auch der Name eines tatsächlich existenten Mitarbeiters eines örtlichen Geldinstitutes genannt. Dieser, so der Anrufer, würde mit den Einbrechern gemeinsame Sache machen. Die Senioren wurden folgend aufgefordert ihr Geld von der Bank abzuheben und es den falschen Polizisten zur "sicheren Aufbewahrung" zu übergeben.

In keinem der beschriebenen Fälle ließen sich die Senioren auf die Anrufer ein.

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