Prozess am Landgericht Schwerin : Vergewaltigung in Wismar - Anwalt legt Revision gegen Urteil ein

Landgericht Schwerin.

Landgericht Schwerin.

Die Verteidigung des wegen Vergewaltigung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilten 19-Jährigen hat Revision eingelegt. Damit könnte der Fall vor dem Bundesgerichtshof landen.

von
30. Januar 2020, 15:07 Uhr

Die Verteidigung des wegen Vergewaltigung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilten 19-Jährigen hat Revision eingelegt. Das teilte das Schweriner Landgericht am Donnerstag mit. Damit könnte der Fall vor dem Bundesgerichtshof landen.

Der junge Mann war vom Landgericht Schwerin in der vergangenen Woche zudem verurteilt worden, an sein Opfer ein Schmerzensgeld in Höhe von 40 000 Euro zahlen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sich der junge Mann im April 2019 auf einem Supermarktparkplatz in Wismar in das Auto einer 51 Jahre alten Frau drängte, sie zwang, mit ihm in Richtung Rostock zu fahren, und sie dann auf einem abgelegenen Feldweg vergewaltigte.

Weiterlesen: Schläge, Tritte, Missbrauch: 19-jähriger schweigt

Die Tat geschah wenige Monate nach einer Verurteilung wegen Körperverletzung, Beihilfe zum Raub und Beihilfe zur Freiheitsberaubung und damit in der Bewährungszeit, wie ein Gerichtssprecher in der Vorwoche sagte. Dies sei in die Gesamtstrafe eingeflossen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen