Schlagsdorf : Demokratie mit dem Planspiel „Wolf“

Die Schüler vertraten verschiedene Gruppen.
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Die Schüler vertraten verschiedene Gruppen.

Schüler tauschen in einer simulierten Diskussionsrunde Argumente zur Ansiedlung des Tieres aus

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04. Februar 2018, 20:45 Uhr

Die Vereinigung der Schaf- und Ziegenhirten ist dagegen, eine spanische Delegation berichtet aber, wie sie mit ihm leben – in Schlagsdorf diskutierten Schüler der 9. Klassen der Regionalen Schule mit Grundschule in einer fiktiven Runde zur Neuansiedlung des Wolfes. Organisiert wurde die Diskussionrunde von der Klassenlehrerin Ute von Holly-Wramp. Das Planspiel fand am letzten Tag der Schule – kurz vor der Zeugnisausgabe – mit Bezug auf den Wahlpflichtkurs „Umwelt“ statt. In dem Kurs wird sich mit der Natur auseinandergesetzt, ob nun direkt beim Nistkästenbau oder bei der Frage, ob der Wolf in Deutschland angesiedelt werden sollte, oder nicht. Dazu wurden kleinen Schülergruppen Rollen zugeteilt, deren Meinung sie dann vertraten. Ein positiver Effekt des ganzen ist der sozialpolitische: Die Schüler sollen so gelebte Demokratie lernen. Denn im Endeffekt sollte ein Konsens gebildet werden.

Die Diskussionsrunde lief unter den Augen von Lehrern und Rangern des Biosphärenreservats.

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