Neuendorf : Engagiert für die kleine Dorfidylle

Das nächste Projekt vom Vorsitzenden Christian Rothe und Kassenwartin Elfriede Rickert soll die Gestaltung des Sportplatzes Neuendorf werden.
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Das nächste Projekt vom Vorsitzenden Christian Rothe und Kassenwartin Elfriede Rickert soll die Gestaltung des Sportplatzes Neuendorf werden.

Der Förderverein von Neuendorf setzt sich für eine lebendige Gemeinschaft ein

nnn.de von
05. Februar 2018, 05:00 Uhr

Es begann alles mit etwas Spendengeld für die Feuerwehr – und dem Ärger damit. „Man sollte doch froh sein, wenn jemand die Ehrenamtler unterstützen möchte“, findet Christian Rothe. Wegen der Diskrepanzen trumpfte der Feuerwehrkamerad mit einer Idee auf: Ein Förderverein für die Wehr soll her. Gesagt, getan – dieses Jahr feiert der „Förderverein Dorfgemeinschaft und Freiwillige Feuerwehr Neuendorf“ sein vierjähriges Bestehen. Und er blickt auf einiges an bereits geschafftem zurück.

Christian Rothe ist seit der Gründung 2014 der Vorsitzende des Vereins. „Die Leute fanden die Idee gut und sagten zu mir, dass ich den Vorsitz dann ja auch gleich übernehmen könne“, berichtet der 28-Jährige. Er selbst hatte nichts dagegen einzuwenden. „Ich wollte ja etwas in dem Dorf bewegen, in dem ich aufgewachsen bin. Das war der beste Weg.“

Apropos Weg. Christian Rothe lebte schon ein Jahr vor der Gründung des Vereins in Hamburg, wo er als Rettungsassistent arbeitet. Mit dem Herzen aber hängt er an seiner Heimat, kommt regelmäßig in das Örtchen. Und er erkannte, dass in Neuendorf einiges angegangen werden konnte. „Zum Beispiel haben wir neue Spielgeräte für den Spielplatz aufgestellt, haben das Dach der Bushaltestelle neu gedeckt und das Scheunenfest etabliert“, so der Vorsitzende. Dieses entwickelte sich – wie auch der gemeinsame Dorfputz – zu einer festen Größe im Ort. „Das ist immer eine stressige Zeit. Aber es lohnt sich. Es kommen sogar Leute von außerhalb, aus Hamburg, Wismar und Kiel“, berichtet Christian Rothe. Dieses Jahr geht es in die dritte Runde.

Was Christian Rothe und auch Kassenwartin Elfriede Rickert nicht wichtig ist, ist Geld in die Vereinskasse zu spülen. „Mir sind helfende Hände, die bei einem Fest für die Gemeinde mit anpacken lieber, als ein Mitgliedsbeitrag“, sagt der Vorsitzende. Zwar müsse der Verein auch finanzielle einiges stemmen – zum Beispiel bezahlte er den Lehrgang eines Feuerwehrkameraden – doch stehe vor allem die Gemeinschaft im Vordergrund.

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