Böse Überraschung in Gadebusch : Weihnachtsmann schwer verletzt

Da war die Weihnachtswelt noch in Ordnung: Die Mitarbeiter des DRK wurden dann aber vom Weihnachtsmann am Heiligen Abend gleich zwei Mal überrascht.
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Da war die Weihnachtswelt noch in Ordnung: Die Mitarbeiter des DRK wurden dann aber vom Weihnachtsmann am Heiligen Abend gleich zwei Mal überrascht.

Letzte Station am Heiligen Abend endete für den Bärtigen mit der Einlieferung ins Schweriner Klinikum

nnn.de von
27. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Es war das letzte Geschenk, das der Gadebuscher Wolfgang Sonntag als Weihnachtsmann am Heiligen Abend übergeben wollte. Ein Päckchen Kaffee und einige Süßigkeiten sollten es für die Beamten des Gadebuscher Polizeirevieres sein. Jahrzehntelang war er als Weihnachtsmann in und um Gadebusch unterwegs, vertrat die Stadt Gadebusch wo es nötig war (SVZ berichtete). Doch aus einigen letzten besinnlichen Minuten wurde nichts. Schwer verletzt musste der Weihnachtsmann am Heiligen Abend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Was war passiert?

Gegen 19 Uhr stattete der Gadebuscher zunächst den Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) einen Besuch ab und übergab zusammen mit Ehefrau Jutta einige Kleinigkeiten. Anschließend ging es noch einmal nach Hause und schließlich mit dem Pkw Richtung Polizeirevier. Dort ahnte man nichts von der geplanten Überraschung. Der etwa zehn Meter lange Weg vom Auto zur Eingangstür wurde dem 68-Jährigen dann allerdings zum Verhängnis.

Aufgrund nasser und glatter Stufen, fehlenden Handlaufs und schlechter Beleuchtung rutschte der Weihnachtsmann auf der Stufe stehend aus, fiel nach hinten und schlug mit dem Hinterkopf auf den Gehweg. Jetzt war für seine ihn begleitende Ehefrau Jutta guter Rat teuer. Ihren Mann alleine lassen oder Hilfe holen? Im Polizeirevier brannte kein Licht. Das erkannte auch ein herbeieilender Passant und rief sofort die Rettungsleitstelle an. „Sie werden es mir kaum glauben, aber der Weihnachtsmann liegt hier und scheint bewusstlos zu sein“, erklärte er am Telefon.

Gleichzeitiges Klingeln an der Eingangstür des Polizeirevieres rief dann auch die Beamten auf den Plan. Die kümmerten sich sofort um den nun wieder bei Bewusstsein, aber mit einer stark blutenden handtellergroßen Platzwunde am Hinterkopf versehenen Weihnachtsmann und warteten auf den Notarzt und Rettungssanitäter. Die staunten nicht schlecht und begrüßen Wolfgang Sonntag mit den Worten „Du warst doch gerade bei uns. Was ist passiert?“

Der 68-Jährige war soweit wieder hergestellt und antwortete mit einem Lächeln. Immerhin gab es doch noch ein Päckchen Kaffee für die Beamten, bevor der Weihnachtsmann ins Klinikum zur weiteren Untersuchung gebracht wurde. Dort gab man dann am späten Abend Entwarnung und schon am nächsten Morgen meldete sich der Weihnachtsmann noch einmal per Telefon bei den Ersthelfern und erklärte, dass es ihm gut gehe und er wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

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