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Neue Schiffe am Standort Wismar Die Pläne der Werften

Von VOBO | 23.02.2017, 21:00 Uhr

Neue Ansiedlungen für Wismar geplant: 2500 Bewerber wollen in den Schiffbau

Die Werftübernahme durch den Genting-Konzern wird die wirtschaftliche Entwicklung des Nordwestkreises und den Arbeitsmarkt deutlich beeinflussen. Bis 2021 will die Unternehmensgruppe MV-Werften u.a. am Standort Wismar neun Schiffe, vier Flusskreuzfahrtschiffe, drei Expeditions-Yachten mit einer Qualifikation für die Arktis und zwei Mega-Kreuzfahrtschiffe fertigen.

Die Entfaltung solch einer Jobinitiative müsse mit einem Strukturwandel einhergehen: „Führungspositionen besetzen, Zielgruppen benennen und die Aufgabenbereiche definieren“, so Schulte. Anschließend sei es wichtig, die richtigen Leute mit Spaß für die Arbeit auf den Werften zu finden.

All das beinhalte u.a. eine Stärkung des Standortes Wismar. Für den 28. Februar kündigte Schulte eine Gesprächsrunden im Hause der IHK in Schwerin an: „Wir wollen dort Pläne und Entwicklungsstrategien im Detail vorstellen.“ Darin enthalten ist laut Unternehmen die Clusterbildung, ein Netzwerk verschiedener Produzenten und Zulieferer um den Werftstandort Wismar herum.

Bei derartigen Aussichten bezeichnet Kerstin Weiss die Übernahme durch Genting und seine Neuausrichtung als „Krönung des wirtschaftlichen Auftriebs“. Ein Wunsch, der nach nur einem Jahr in Erfüllung gehe.

Als Kernprojekt für Wismar und Warnemünde sieht MV Werften das „Globalprojekt“ mit Schiffen einer Größenangabe von 204 000 Bruttoraumzahl (BRZ). Damit kommen die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt aus MV.