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Roggendorf In Roggendorf sangen die Kleinen

Von Tore Degenkolbe | 03.12.2017, 21:00 Uhr

Schüler der 1. bis 4. Klassen füllten die Turnhalle und luden danach zum Adventsmarkt auf das Schulgelände ein

Mit einem stimmengewaltigen Programm, einem bunten Bühnenbild und gut gelernten Texten läuteten die Schüler der 1. bis 4. Klassen der Grundschule Roggendorf am Freitagabend die Adventszeit ein. In einer vollbesetzten Turnhalle, in der die Bewegung nur noch auf der Bühne möglich war, präsentierten die Kinder das Stück „Die Prinzessin auf der Erbse“.

Das war aber nur eine von vielen vorbereiteten Einlagen, welche die Kinder den Gästen präsentieren wollten. Denn neben dem Märchen hatten sie diverse Musikstücke im Gepäck. Allgemeines Gelächter bescherte zum Beispiel das textsicher vorgetragene Lied „Junge, du bist peinlich“ von fünf Mädchen. Und bei dem „Trompetensolo“ einer der Sängerinnen – die Trompete diente nur der Imitation – blitzen viele Mobilfonkameras. „Ich bin stolz auf unsere Kleinen, dass sie trotz der Aufregung den Auftritt so gut meisterten“, sagte Schulleiterin Petra Hering. Das ganze Programm ist im Unterricht „Darstellendes Spiel“ von Musiklehrerin Doreen Hagemeister zusammengestellt worden. „Sogar das Bühnenbild wurde selbstgebastelt.“

Nach dem traditionellen Abschlusslied „Feliz navidad“ ging es dann auf das Gelände der Schule Roggendorf, wo Eltern und Lehrer schon den Weihnachtsmarkt und Basar vorbereitet hatten. Bei Gegrilltem und warmen Getränken stöberten die Roggendorfer in den Schulräumen nach kleinen Geschenken. In diesem Jahr besonders beliebt: selbstgestrickte Socken.

„Dieses traditionelle Weihnachtsfest geben wir hier schon seit über 15 Jahren“, erklärte Petra Hering. Mittlerweile hat es sich so sehr in Roggendorf etabliert, dass es zu einer festen Größe im Ort wurde. „Für die Roggendorfer ist es der Weihnachtsmarkt“, betonte die Schulleiterin. Darum kämen zu den Aufführungen und das Zusammensein auf dem Schulhof auch nicht nur Eltern und Großeltern, sondern auch viele Anwohner, die mit der Schule sonst nichts zu tun haben.

Das sei aber nur möglich, weil sich so viele Eltern freiwillig engagieren, so Petra Hering. „Ich freue mich aber auch sehr, dass ehemalige Schüler immer wieder herkommen und ihre Hilfe bei dem Weihnachtsbasar anbieten. Das sagt doch einiges aus.“