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Güstrower Jahrbuch „Die Themen gehen nie aus…“

Von grie | 29.11.2017, 21:00 Uhr

Güstrower Jahrbuch 2018 ab Donnerstag im Buchhandel und in der Güstrow-Information erhältlich.

Das Güstrower Jahrbuch 2018 ist da! Ab Donnerstag ist der bisher 26. Band im Buchhandel sowie in der Güstrow-Information erhältlich. Herausgeberin Friederike Neubert präsentierte das knapp 200 Seiten starke Werk jetzt vor geladenen Gästen im Güstrower Bürgerhaus. „Ich hoffe, dass wir mit der gewohnten und gewollten Vielfältigkeit der Themen das Jahrbuch Güstrow 2018 zu einer neuen lesenswerten Ausgabe gestaltet haben“, sagte sie.

56 Artikel von rund 50 Autoren sind im neuen Jahrbuch vereint, das in einer Auflage von 2000 Stück erscheint. Unter den Autoren sind den Güstrowern bekannte Namen wie Manfried Scheithauer, Benno Pubanz oder auch Ulrich Schirow, der regelmäßig historische Texte für die Schweriner Volkszeitung schreibt. Die Vielfalt der Güstrower Themen ist wieder immens. „Nach dem 25. Jahrbuch im vergangenen Jahr und den damit über 1800 veröffentlichten Beiträgen im Jahrbuch Güstrow wird schon hin und wieder die Frage gestellt: Gibt es denn noch genügend Themen für weitere Jahrbücher?“, sagt Friederike Neubert. „Ich denke aber, für alle Interessierten an der Geschichte und der weiteren Entwicklung ihrer Stadt werden die Themen nie ausgehen. Schauen wir nur zurück auf die vergangenen 25 Jahre Stadtentwicklung – was ist da alles neu entstanden.“ Nicht die Themenfindung sei das Problem, ist sie überzeugt. „Aber man muss auch zukünftig die Leute finden, die in die Archive gehen, um sich intensiv mit der Stadtgeschichte zu beschäftigen“, sagt die Herausgeberin, die schon wieder auf der Suche nach neuen Autoren für das nächste Güstrower Jahrbuch ist.

Im aktuellen Jahrbuch werden zum Beispiel neue Bauvorhaben in der Innenstadt vorgestellt und auch Sanierungsvorhaben, die den Erhalt historischer Bausubstanz zum Ziel haben. Daneben geht es zum Beispiel ebenfalls um die Digitalisierung der historischen Bestände der Güstrower Bibliothek sowie auch um 150 Jahre Lütkemüller-Orgel im Güstrower Dom. Das Titelbild hat der Lehrer und Künstler Peter Opfer geschaffen. Das Aquarell zeigt den Dom vom Weg „Achtern Dom“ aus gesehen. Peter Opfer ist seit 1977 in Güstrow als Kunst- und Deutschlehrer tätig.

Seit 1993 erscheint das Jahrbuch regelmäßig. „Durch unser Jahrbuch können sowohl Einheimische als auch Gäste unserer Stadt Interessantes und Wissenswertes über Güstrow und die Region erfahren“, ist Friederike Neubert überzeugt. Dank der Mitwirkung vieler Autoren und Sponsoren sei es möglich, jedes Jahr neue und interessante Themen vorzustellen. „Das Erfolgsrezept des Jahrbuchs mag wohl auch daran liegen, dass es von vielen mitgetragen wird und eine treue Leserschaft schon mit Spannung auf die nächste Ausgabe wartet.“