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Güstrow Schon früh in der Spur in Sachen Beruf

Von Redaktion svz.de | 16.11.2017, 21:00 Uhr

Messe für Berufsorientierung an Wossidloschule brachte Schüler und Firmen zusammen.

Wie klappt es wohl mit dem Traumberuf? Welche Anforderungen gibt es? Antworten darauf bekamen heute Schüler der 8. bis 10. Klassen in der Wossidloschule in Güstrow. Bei der Messe für Berufsorientierung stellten sich 14 Firmen und Institutionen vor.

Lennart Louis Grützmann (17) aus Güstrow informierte sich am Stand der Kreishandwerkerschaft. Er absolviert gerade ein Berufsvorbereitungsjahr und hat dabei seinen Berufswunsch entdeckt. „Ich möchte gern Tischler werden“, sagt der 17-Jährige. Für dieses Jahr sei es zwar zu spät, aber für das nächste Ausbildungsjahr will er sich in verschiedenen Firmen der Region bewerben. Luciana Priem (14) hat noch etwas mehr Zeit. Sie informierte sich dennoch. „Ich könnte mir schon eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK vorstellen, habe aber gehört, dass hier im Fach Mathematik auch einiges erwartet wird“, erzählt die 14-Jährige. Detailliert ließ sie sich erläutern, wie der Eignungstest abläuft. Hier stand auch Lars Schwedt als Auszubildender im ersten Lehrjahr Rede und Antwort.

Genau dafür ist die Schule alljährlich bereit, ihre Räume zur Verfügung zu stellen. Zum einen suchen die Firmen Auszubildende, zum anderen möchten die jungen Leute später einmal einen Beruf, der ihnen Freude macht. „Wir möchten den Schülern hiermit eine Plattform geben, auf der sie sich frei bewegen können, um selbst mit potenziellen Arbeitgebern Kontakt aufnehmen zu können“, sagt Hannes Tieß, der als Lehrer für Arbeit, Wirtschaft, Technik weiß, dass die Schüler sonst kaum die Möglichkeit dazu haben. Bei solch einer Messe werden die Schüler und die Firmen zusammengebracht.

Doch nicht nur für die Wossidloschule war die Messe gedacht. Auch Schüler des Produktiven Lernens der Thomas-Müntzer-Schule und aus überbetrieblichen Ausbildungsstätten waren eingeladen. Seit 2012 wird diese Messe von Schulsozialarbeiterin Beate Rösler mit Unterstützung der Arbeitsagentur und dem Arbeitgeberservice organisiert.