Güstrow/Neu Devwinkel : Autofahrer überquert Bahnübergang an B 104: Zug muss Notbremse einleiten

23-93145815.JPG

Weil der Verkehrsteilnehmer am Donnerstag nicht warten wolte, musste der Fahrer eines Regionalexpresses auf der Strecke zwischen Güstrow und Teterow eine Gefahrenbremsung einleiten.

von
11. Oktober 2019, 10:12 Uhr

eil ein Autofahrer nicht warten wollte und mit seinem Auto einen Bahnübergang an der B 104 auf Höhe der Ortschaft Neu Devwinkel (Bahnkilometer 121,9) trotz geschlossener Halbschranke überquerte, musste am Donnerstag gegen 12.30 Uhr der Triebfahrzeugführer der Regionalbahn RE 82813 auf der Strecke Güstrow-Teterow eine Gefahrenbremsung einleiten, informiert die Bundespolizei.

Laut Aussage des Triebfahrzeugführers stand der Pkw zunächst wartend vor der geschlossenen Bahnschranke. Unvermittelt habe sich der Fahrer jedoch in Bewegung gesetzt und den Bahnübergang trotz herannahendem Zug überquert. Um einen Zusammenstoß mit dem Pkw zu vermeiden, leitete der Triebfahrzeugführer unverzüglich eine Gefahrenbremsung ein. Durch die Gefahrenbremsung sind keine Schäden oder Beschädigungen entstanden.

Autofahrer macht sich aus dem Staub

Der Fahrzeugführer entfernte sich mit seinem Pkw unmittelbar nach dem Vorfall vom Ereignisort.    Bei dem Pkw soll es sich nach Angaben des Treibfahrzeugführers um einen hellen VW Passat Kombi gehandelt haben.

Durch die Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr eingeleitet.   In diesem Zusammenhang sucht die Bundespolizei Zeugen.

Wer kann Angaben zum Fahrzeug bzw. Fahrzeugführer machen oder sonstige sachdienliche Hinweise zum Sachverhalt geben? Diese nimmt die Bundespolizeiinspektion Rostock unter Telefon 0381/2083111 oder -112 entgegen. Darüber hinaus können jederzeit über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800/6888000 oder jede andere Polizeidienststelle Angaben gemacht werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen