Zehn Fragen : Auf dem Krakower See zu Hause

Auch am immer noch stürmischen Mittwoch dieser Woche schaute Sebastian Lorenz an der Walkmöhl am Krakower Obersee nach dem Rechten.
Auch am immer noch stürmischen Mittwoch dieser Woche schaute Sebastian Lorenz an der Walkmöhl am Krakower Obersee nach dem Rechten.

Dr. Sebastian Lorenz liebt die Natur und die Musik.

23-11367760_23-66109652_1416395934.JPG von
15. Februar 2020, 05:00 Uhr

Obwohl schon seit längerem Greifswalder, dürfte wohl fast jeder rund um den Krakower See Sebastian Lorenz kennen. Der in Güstrow geborene Wissenschaftler ist quasi am Krakower See zu Hause. „Den beruflichen Unwägbarkeiten einer akademischen Laufbahn standen mein stetes Interesse und die Verbundenheit zur nordostdeutschen, vor allem der Krakower Seenlandschaft gegenüber“, sagt der 42-Jährige über sich. Besonders die Feldornithologie und die Jagd, welche sich vortrefflich mit seinem ehrenamtlichen Engagement als Betreuer des Naturschutzgebietes Krakower Obersee und des angrenzenden Nebeltals ergänzten, hätten es ihm angetan. Außerdem engagiert er sich ehrenamtlich im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Redakteur Eckhard Rosentreter traf Dr. Sebastian Lorenz und stellte ihm unsere zehn Fragen zum Wochenende – natürlich am Krakower See.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Sebastian Lorenz: Das ist der Krakower See, ganz gleich ob auf dem Wasser oder an einem der Wege oder Aussichtspunkte, an denen man über ihn schauen kann.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Samstagmorgens mit dem Saubermachen in einer lokalen Großbäckerei in Krakow am See. Ein Großteil des Geldes habe ich für CDs im damaligen Güstrower Plattenladen „Cadillac“ ausgegeben.

Was würden Sie gerne können?
Gitarre spielen und singen, am besten gleichzeitig und richtig.


Was stört Sie an anderen?
Arroganz und Oberflächlichkeit.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Ich wurde neben meinen Eltern von vielen Leuten geprägt oder auch gefördert und müsste eine ganze Reihe aufzählen, was hier zu weit führt. Den einen Held oder die eine Heldin gibt es für mich nicht.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Da hat so jeder Lebensabschnitt seine eigenen Lieder, die schöne Erinnerungen hervorholen. Ich könnte ein Doppelalbum damit füllen und von barocker Klassik, dem Soul der 1960er-Jahre, über Folk und Rock der letzten sechs Jahrzehnte bis hin zum traditionellen Shanty wäre alles mit dabei.

Wen würden Sie gern einmal treffen?
Alfred Wegener, der aber schon lange nicht mehr lebt. Als Polarforscher hat er Wissenschaftsgrenzen gesprengt.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
An die erste eigene Stereoanlage, die ich von meinen Eltern bekam. Musik und Radio hören, Kassetten für den Walkman und die täglichen Fahrten im Schulbus zusammenstellen – großartig!

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Nochmal mit reichlich Zeit durch die Mongolei und das östliche Russland reisen.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Gunnar Nehls, der dem Rudersportverein Krakow am See vorsteht. Ich freue mich, immer wieder zu sehen und zu hören, wie aktiv der Verein in der Jugendarbeit ist und dass Rudersport weiter so präsent am Krakower See ist.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen