Hohen Sprenz : Bauland im Dorf am See

Am Rukietener Weg in Hohen Sprenz soll Bauland ausgewiesen werden.
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Am Rukietener Weg in Hohen Sprenz soll Bauland ausgewiesen werden.

Hohen Sprenz bereitet Bebauungsplanung vor

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29. Dezember 2017, 05:00 Uhr

„Die Gemeinde Hohen Sprenz ist im Wachstum begriffen“, betont Angelika Exler. Da sei die Ausweisung eines neuen Wohnbaugebietes nur folgerichtig, fügt die Bürgermeisterin hinzu. Mit der Verabschiedung des Gemeindehaushaltes 2018 sind die Weichen dafür gestellt. Hohen Sprenz kann einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen. Eine Genehmigung durch die Kommunalaufsicht ist nicht notwendig, die Gemeinde mit ihren 516 Einwohnern (Hauptwohnsitz) vom ersten Tag des Jahres an arbeitsfähig.

„Stetig werden Baugrundstücke in Hohen Sprenz nachgefragt, berichtet Exler. In diesem Jahr hätten sich drei, vier Interessenten gemeldet. „Wir wollen jungen Familien eine Perspektive bieten, sie hier ansiedeln“, fügt Thomas Rosenstiel, stellvertretender Bürgermeister, hinzu. Ziel sei es das Dorf wieder zu verjüngen. Schon seit langer Zeit, so Exler, habe man die Fläche zwischen dem großen Neubaublock und dem Landwirtschaftsstützpunkt im Blick. Eine Straße, den Rukietener Weg, habe man schon vor Jahren gebaut. Nun sei die Zeit reif mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes zu beginnen. Um die 15 Baugrundstücke könnten auf dem Areal ausgewiesen werden. Die müsse man nicht auf einmal auf den Markt werfen, sondern nach und nach, betont die Bürgermeisterin.

Geplant ist weiterhin ein neues Tor für die Feuerwehr. Das alte sei defekt und außerdem ein bisschen zu klein für das Feuerwehrfahrzeug, das man vor rund einem Jahr anschaffen konnte. Wieder einmal müsse der Badesteg repariert werden. Geld sei im Gemeindehaushalt außerdem für die Renovierung von Wohnungen vorgesehen. Von den 27 Wohnungen würden derzeit zwei leerstehen – Gelegenheit für Renovierungsarbeiten, um sie danach wieder vermieten zu können. „Die größeren Wohnungen gehen bei uns gut, kleinere zu vermieten ist schwieriger“, berichtet Exler und versäumt es nicht darauf zu verweisen, dass die Steuern konstant bleiben und dass wie in jedem Jahr die Amts- und die Kreisumlage die größten Posten im Hohen-Sprenzer Gemeindehaushalt seien. Exler sieht hier einen Ansatzpunkt mit effizienterer Arbeit im Amt und im Kreis die Gemeinden finanziell zu entlasten.

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