Schauburg Güstrow : Kino investiert in Technik

Die Tontechnik im Kino 1 in Güstrow wird komplett modernisiert. Kino-Leiterin Brita Verfürth will damit wieder mehr Besucher in die Schauburg ziehen.
Die Tontechnik im Kino 1 in Güstrow wird komplett modernisiert. Kino-Leiterin Brita Verfürth will damit wieder mehr Besucher in die Schauburg ziehen.

Größter Kinosaal der Güstrower Schauburg wird für Umbauarbeiten kurzzeitig geschlossen.

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13. Juni 2018, 05:00 Uhr

Der größte Kinosaal in der Güstrower Schauburg wird mit der modernsten Tontechnik ausgerüstet. „Es ist das neueste, was auf dem Markt ist“, sagt Kino-Leiterin Brita Verfürth. In das „Dolby Atmos“ genannte Tonsystem investiert Kino-Inhaber Sylvio Verfürth 110 000 Euro. „Wir sind damit das erste Kino in ganz MV, das über dieses neue System verfügt“, unterstreicht seine Schwester Brita Verfürth. Für die Aufrüstung muss der Kinosaal 1, der über 354 Plätze sowie eine 133 Quadratmeter große Leinwand verfügt, vom 18. bis zum 26. Juni geschlossen werden.

Aufgrund der kurzzeitigen Schließung des großen Kinosaals erwartet Brita Verführth zwar finanzielle Einbußen, „aber langfristig gehen wir davon aus, dass wir so wieder mehr Besucher ins Kino ziehen“. Der Raumklang werde durch das Tonsystem der neuesten Generation wesentlich besser. „Man ist noch mehr im Film drin“, sagt sie. Gab es bisher 24 Lautsprecher im Kinosaal 1, werden es nach der Aufrüstung 70 bis 80 sein.

Während der Umbauarbeiten in Kino 1 bleiben die anderen Kinosäle durchgehend geöffnet. Das Güstrower Kino verfügt über vier Kinosäle, die auch bereits alle auf 3D umgerüstet sind. „Wir wollen immer mit der Zeit gehen. Wir waren damals auch mit die ersten, die 3D gehabt haben“, sagt Brita Verfürth. Ihr Bruder ist Inhaber drei weiterer Kinos in Wittenberge, Perleberg und Sangerhausen. Aber nur in Güstrow wird jetzt das neue Tonsystem eingebaut.

Mit neuer Technik versuchen die Kino-Inhaber auch, dem Besucherschwund entgegenzuwirken. „Das Internet macht auch den Kino-Betreibern das Leben schwer. Die Leute streamen Filme zu Hause“, sagt Brita Verfürth. Zudem würden die Leute im Sommer weniger ins Kino gehen. „Das versuchen wir in den Wintermonaten wieder rein zu holen.“

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