Barlachtheater Güstrow : Tolle Konzerte und ein Märchen

Bekannte norddeutsche Klassiker des maritimen Liedguts sowie ausgewählte Stücke internationaler Seefahrtsmusik spielen am 21. Januar „Die Blowboys“, der junge Shantychor aus Rostock, auf der Güstrower Theaterbühne.
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Bekannte norddeutsche Klassiker des maritimen Liedguts sowie ausgewählte Stücke internationaler Seefahrtsmusik spielen am 21. Januar „Die Blowboys“, der junge Shantychor aus Rostock, auf der Güstrower Theaterbühne.

Programm des Güstrower Ernst-Barlach-Theaters im Januar - „Der etwas andere Jahresrückblick 2017“ am Sonnabend auf der Bühne.

Mit dem „Etwas anderen Jahresrückblick 2017“ mit Tanz, Talk und Musik startet das Güstrower Ernst-Barlach-Theater am Sonnabend um 19.30 Uhr in das neue Jahr. Maria-Juliane Paschen, Michael Meiners und Mathias Illig lassen das neue Jahr unterhaltsam und abwechslungsreich beginnen und präsentieren im Rückblick auf das Jahr 2017 eine einzigartige Show mit starker Ensembleleistung, die seinesgleichen sucht. Interessant werden Persönlichkeiten aus der Region, im Talk mit Michael Meiners, auf der Bühne Rede und Antwort stehen. Die Showgirls um Maria-Juliane Paschen sowie die Showband „Heavy Stones“ um Peter Kruse sorgen für den tänzerischen und musikalischen Rahmen. Das Team um Mathias Illig setzt den Abend mit Ton, Licht und Spezialeffekten in Szene.

Neubrandenburger Philharmoniker

Am 12. Januar um 19.30 Uhr folgt das erste Philharmonische Konzert des Jahres. Das Programm setzt sich aus Werken zusammen, die in Warschau uraufgeführt wurden. Die Konzertleitung liegt in bewährter Weise in den Händen von GMD Sebastian Tewinkel. Solistin des Abends ist die 1990 in den USA geborene chinesisch-stämmige Pianistin Claire Huangci. Mit den Neubrandenburger Philharmonikern wird sie Chopins e-Moll-Klavierkonzert zelebrieren.

„Suntrip – Per Solar-Tandem nach Kasachstan“ heißt am 17. Januar die Live-Reportage von Anita Burgholzer und Andreas Hübl im Theater. Die beiden nahmen an einer Rallye für solarstrom-betriebene E-Bikes teil. Es ging in 77 Tagen auf 8000 Kilometer durch zwölf Länder. Auf eigene Faust und ohne Begleit-Team radelten sie mit ihrem aufsehenerregenden Solar-Tandem von Österreich ins ferne Kasachstan. Steckdosen waren tabu, die Route frei wählbar, verrückte Abenteuer inklusive.

Geleitet von der Frage „In was für einem Europa wollen wir leben?“ geht Globetrotter und Querdenker Paco Erhard in seinem Programm „Hallodri für Europa“ am 19. Januar in Güstrow die spannenden Themen unseres Kontinents auf komische Weise an. Sein Ziel ist es, als Comedian dem jungen, weltoffenen Europa pointiert eine Stimme zu geben. Mit messerscharfer Beobachtungsgabe seziert dieser etwas andere Europabotschafter unsere geheimen Ängste vor dem Andersartigen, der globalisierten Welt und uns selbst. Seine Comedy hilft, Vorurteile zu überwinden, indem man über sie (und sich) lacht.

Zum Konzert mit der legendären Kultband „Renft“ und Thomas „Monster“ Schoppe wid am 20. Januar ins Güstrower Theater ingeladen. Jeder im Osten Deutschlands kennt die Band. In keiner Plattensammlung fehlen ihre Lieder. Hoffnungsträger noch immer für ihre älter gewordenen Fans, stilistisch unabhängig von Mode und Trends, bezeugen ihre Lieder Unbeugsamkeit, erinnern an Zivilcourage.

Traditionelle Matrosenlieder

Bekannte norddeutsche Klassiker des maritimen Liedguts sowie ausgewählte Stücke internationaler Seefahrtsmusik spielen am 21. Januar um 15 Uhr „Die Blowboys“, der junge Shantychor aus Rostock, auf der Theaterbühne. „Die Blowboys“ bringen die traditionellen Matrosenlieder in anspruchsvoller Vierstimmigkeit zum Klingen, wahlweise a-capella oder begleitet von Akkordeon, Klavier oder Gitarre.

Ebenfalls zum Konzert bittet Ulla Meinecke am 27. Januar um 19.30 Uhr. Sehr wenige Bands spielen durchgehend so viele Konzerte im Jahr, wie die Ulla Meinecke Band. Quer durch alle Bundesländer bis hin nach Österreich. Ulla Meineckes Texte sind sehr bildstark und funktionieren wie kleine Filme. Gute Texte, neu arrangierte und melodienstarke Songs, überraschende Moderationen sind bei Ulla Meinecke wie Filme. In ihrem neuen Bühnenprogramm überzeugt die Ulla Meinecke Band mit einer gänzlich neuen Dramaturgie und wie immer mit einem brillanten Bühnenentertainment, mit einer großen Leichtigkeit, weil man die Tiefe darunter spürt. Seit über 30 Jahren ist die Wahlberlinerin eine feste Größe in der deutschen Musik- und Kulturlandschaft. Ihre samtige Stimme, ihre poetische Sprache und nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin.

Zum Abschluss im Januar zeigt die Bühne Morgenstern Oldenburg am 28. Januar um 15 Uhr das Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“ im Güstrower Theater. Ein Geschwisterpaar wird von der bösen Stiefmutter übel drangsaliert. Die Kinder beschließen, sich allein durchzuschlagen. Missgünstig möchte die Hexe ihre Macht über die Kinder behalten und verzaubert alle Brunnen im Wald. Bei dem dritten Brunnen kann der Junge vor Durst nicht mehr an sich halten und trinkt. Daraufhin verwandelt er sich in ein Reh... Eines Tages beobachtet ein Jäger das sprechende Reh und berichtet dem König davon...

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