Schäferbruch in Wittenburg : Das plant die Stadt im Mehrgenerationenpark

Mit einem ferngesteuerten Forstmulcher  arbeitet sich Mario von der Brelie von der Firma Gewässerunterhaltung und Landschaftspflege von Hans-Jürgen Owszak durch das Unterholz im Schäferbruch.
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Mit einem ferngesteuerten Forstmulcher arbeitet sich Mario von der Brelie von der Firma Gewässerunterhaltung und Landschaftspflege von Hans-Jürgen Owszak durch das Unterholz im Schäferbruch.

Informationsveranstaltung zur Entwicklung des Areals in Wittenburg zu einem Mehrgenerationenpark. Mit Technik gegen Unterholz

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02. März 2020, 05:00 Uhr

Der Schäferbruch soll nach dem Willen der Stadt Wittenburg zu einem Mehrgenerationenpark umgestaltet werden. Das stark verwucherte Areal am Rande der Stadt, das in der Vergangenheit zum gesellschaftlichen Leben der Kommune einfach dazu gehörte, soll demnach eine neue Nutzung erhalten. Ziel sei es, dass der Park allen Generationen, Kinder, Eltern und Großeltern, umfassend zur Verfügung stehen kann.

Seit 2018 ist das Projekt in Vorbereitung

Die Stadt hat für die Umsetzung des Vorhabens umfangreiche Fördermittel zur Verfügung. 445 000 Euro aus europäischen LEADER-Mitteln und 94 000 Euro aus Eigenmitteln der Kommune stehen dafür bereit. Geplant hat das Projekt Landschaftsarchitektin Petra Buschmann aus Schwerin.

Jetzt hatte die Stadt zu einem Informationsabend in das Rathaus eingeladen, um über den weiteren Werdegang des Projektes zu informieren.

Bürgermeisterin Margret Seemann machte vor den interessierten Einwohnern noch einmal darauf aufmerksam, was bisher passiert ist. Seit 2018 sei das Projekt in Vorbereitung, zu dem sich viele Bürger, junge und erfahrene Leute, mit ihren Ideen eingebracht hätten. Bis zum Mai soll der Gesamtauftrag ausgeschrieben werden. Die Zeit dränge, denn bis November 2020 müsse das Vorhaben abgeschlossen sein.

Wie Anne Klischewski von der Stadtverwaltung informierte, wurde in den vergangenen Tagen damit begonnen, das Unterholz im zugewachsenen Park auszulichten. Die Arbeiten führt die Firma Gewässerunterhaltung und Landschaftspflege von Hans-Jürgen Owszak aus. Eigentlich müssen die Arbeiten bis zum Monatsende abgeschlossen sein. Er habe eine Fristverlängerung bekommen, sodass bis Mitte der Woche das Auslichten des Unterholzes dort abgeschlossen sein muss, sagt Hans-Jürgen Owszak auf SVZ-Nachfrage.

„Für die Arbeiten verwenden wir einen Forstmulcher auf Ketten, der sich gut zwischen den Bäumen bewegen kann“, erläutert der Firmenchef weiter.

Und was ist nun alles für den Park vorgesehen?

Es sollen vereinzelt Wege wieder hergestellt werden, ein Spielplatz mit Trampolin, Rutsche, Stehwippe, Schaukel, Schwebebalken sowie eine Crossbahn sollen genauso entstehen, wie eine Seilbahn und Fitness-Geräte für jung und alt. Es werden Sitzmöglichkeiten aufgestellt, und die Hauptwege bekommen eine Beleuchtung. Wichtig ist der Stadt der Aufbau eines neuen und stabileren Pavillons.

Im Vorfeld hatten sich der Christliche Verein junger Menschen und das JUKZ des IB mit ihrer offenen Jugendarbeit bei den Planungen und Vorbereitungen mit eingebracht.

„Wir wollen Kindern und Jugendlichen demokratische Prozesse nahe bringen. Praktisch sind wir auch bei der abschließenden Gestaltung der Crossbahn mit dabei. Ich bin richtig stolz auf die Jugendlichen, dass sie sich mit an der Erweckung des Schäferbruchs zu einem Mehrgenerationenpark beteiligen“, sagt Friedrich Appel, der Vereinsvorsitzende im SVZ-Gespräch.

Fest steht aber heute schon, dass zum langfristigen Betreiben des Parkes die Bildung eines Fördervereins unerlässlich ist. Nur mit dem gemeinschaftlichen Engagement der Einwohner und Anwohner kann neues Leben dort etabliert und Vandalismus vorgebeugt werden.

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