Hagenow : 250 Reisende verlassen Zug

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Zu Zugverspätungen von 88 Minuten kam es am Dienstag bei drei Zügen auf der Bahnstrecke zwischen Schwerin und Hamburg.

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25. September 2019, 11:42 Uhr

Zu Zugverspätungen von 88 Minuten kam es am Dienstag bei drei Zügen auf der Bahnstrecke zwischen Schwerin und Hamburg. Grund hierfür war, dass eine männliche Person im Regionalzug RE 4310 einen Reisenden beleidigte und bedrohte. Daraufhin wurde die Weiterfahrt des Zuges am Bahnhof Hagenow Land durch den Zugbegleiter bis auf weiteres ausgesetzt.

Nach Eintreffen der Polizeikräfte der Landes- und Bundespolizei schilderten Zeugen, dass eine männliche Person mit den Fäusten gegen die Tür der Zugtoilette schlug und beleidigende Worte rief. Zuvor soll er im vorletzten Reisezugwagen einen Reisenden beleidigt haben. Dieser entschloss sich den verbalen Attacken des Mannes zu entziehen und schloss sich in die Zugtoilette ein. Was den Mann jedoch nicht davon abhielt dem Reisenden zu folgen.

Randalierer hatte 1,28 Promille

Durch die Polizeibeamten wurde der Mann aus dem Zug verbracht und seine Personalien festgestellt. Weiterhin konnte bei ihm ein Atemalkoholwert von 1,28 Promille festgestellt werden. Zudem gab es Anzeichen, dass der Täter Betäubungsmittel konsumiert hatte. Gegen den Mann wurde durch die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Den übrigen 250 Reisenden des Zuges erschien der außerplanmäßige längere Halt zu lange, sodass sie sich entschieden geschlossen auszusteigen und in einen Folgezug in Richtung Hamburg umstiegen.

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