Boizenburg : Der mutige Motivjäger

Peter Romanow bei seinem Vortrag in Boizenburg.
Peter Romanow bei seinem Vortrag in Boizenburg.

Fotograf Peter Romanow hielt zwei Vorträge für das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe

nnn.de von
09. Februar 2018, 08:00 Uhr

„Vielleicht ist es eine gewisse Flucht vor mir selbst.“ So schätzt Peter Romanow seine oft monatelangen Touren durch die Wildnis ein. Es ist jedoch eine Flucht, die sich für den Russen und vor allem dessen Publikum ausgesprochen lohnt. Sind das Ergebnis seiner Expeditionen doch gewaltige Fotografien aus den entlegensten Orten seines Heimatlandes.

Davon konnten sich auch die Einwohner der hiesigen Gemeinden überzeugen. Romanow ist nämlich vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe zu zwei Vorträgen eingeladen worden. In Boizenburg sprach er am Mittwoch über „Kunaschir - umkämpfte Vulkaninsel und Heimat des seltenen Riesen-Fischuhus“ und gestern zeigte er im Zarrentiner Pahlhuus beeindruckende Bilder der Kamtschatka-Bären.

Zu diesen Vorträgen kam es dabei eher zufällig. Romanow, der zu Sowjetzeiten unter anderem Zoologie studierte, veranstaltet in seiner Heimat Führungen für naturbegeisterte Touristen. Unter diesen Besuchern befand sich vor fast genau einem Jahr auch Heiko Berkhauer, der Revierleiter der Landesforsten in Lassahn. Der Förster war beeindruckt von seinem russischen Führer: „Peter versteht es, einem Russland und dessen Seele wirklich nahe zu bringen.“

„So entstand der Kontakt, der Rest war nur noch Organisation“, ergänzt Romanow, dessen anderthalbstündiger Vortrag die zahlreichen Gäste in Boizenburg fesselte.

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