Horst Günter Sokolowsky : Er ist Bresegards dienstbarer Geist

Horst Günter Sokolowsky ist seit März letzten Jahres der Gemeindearbeiter von Bresegard. .
Horst Günter Sokolowsky ist seit März letzten Jahres der Gemeindearbeiter von Bresegard. .

Horst Günter Sokolowsky ist seit März 2017 Gemeindearbeiter

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07. Februar 2018, 08:00 Uhr

Die Arbeit als Betriebshandwerker, Autoschlosser, Hausmeister und Handlanger auf dem Bau pflastern seinen einstigen beruflichen Pfad. Seit März 2017 ist Horst Günter Sokolowsky Gemeindearbeiter.

„Ich habe in meinem Leben gelernt, die Arbeit von alleine zu sehen“, sagt der heute 66-Jährige, dem ohne eine tägliche Aufgabe die Decke auf den Kopf zu fallen drohe, wie er schmunzelnd und entschuldigend zugleich gesteht. „Und außerdem habe ich ja noch ein großes Grundstück zu unterhalten. Dafür braucht es auch etwas Geld“, sagt der gebürtige Breesegarder im SVZ-Gespräch. Zuerst habe er schon ein bisschen Bammel gehabt, ob man ihn denn überhaupt als Gemeindearbeiter akzeptiere, erinnert sich Sokolowsky. „Doch das war völlig unberechtigt. Die Bresegarder honorieren meine Arbeit, ich bekomme auch schon mal Lob zu hören. Ich nehme mir ab und an die Zeit für einen kleinen Schnack. Meine Aufgabe macht mir Spaß und macht Sinn“, berichtet der dienstbare Geist des Dorfes. Den guten Kontakt zur Bürgermeisterin Dr. Marianne Röckseisen lässt er ebenfalls nicht unerwähnt. „Ich bespreche alles mit ihr.“ Die wiederum bestätigt gegenüber der Redaktion, dass sie sehr zufrieden sei mit dem Engagement ihres Gemeindearbeiters.

Dass seine Arbeit meist immer vom Wetter abhängt, nimmt Horst Günter Sokolowsky eher gelassen. Das lasse sich eben nichts vorschreiben, meint er lakonisch. „Wenn es zu nass ist, kann man dann keinen Rasen mähen.“ Wenn er durch andere Gemeinden fahre, schaue er regelmäßig nach links und rechts. Dann interessierten ihn besonders Ordnung und Sauberkeit. „Die Straßenkanten, der Friedhof, die Bushaltestelle und der Mehrgenerationenplatz sind ja auch bei uns im Ort Hingucker, die gepflegt werden müssen. Sie sind ja Aushängeschilder.“

Zu sagen, dass er durch Helga Jahnke unterstützt werde, die das örtliche Gemeindehaus betreue, ist dem Gemeindearbeiter ebenso wichtig. „Sie macht dort die Räume sauber, kümmert sich darum, dass in der Friedhofshalle alles in bester Ordnung ist und hilft mir oft beim Heckeschneiden. Sie ist sehr fleißig. Die Zusammenarbeit mit ihr klappt hervorragend.“

Doch nicht nur dass, auch auf die Gemeinde kann sich Horst Günter Sokolowsky verlassen. „Als mir im letzten Jahr der Motor des Rasentreckers um die Ohren flog, hat sie schnell reagiert und mir einen neuen Aufsitzmäher gekauft. Mit Frontmähwerk, was besonders toll ist.“ Beschlossene Sache sei auch bereits ein Schlegel-Mähwerk, mit dem man höheres Gras einkürzen könne ohne die Messer zu ruinieren. „Im letzten Jahr wurde auch eine Benzin-Heckenschere angeschafft. Denn mit einem 200-Meter-Kabel über den Friedhof zu ziehen, macht nun wirklich keinen Spaß und ist eine ziemlich lästige Angelegenheit.“

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