Neuhaus : Klare Worte zum Frühjahr

Auch an Beifall wurde beim diesjährigen Frühjahrsempfang der Gmeinde Amt Neuhaus nicht gespart.
Auch an Beifall wurde beim diesjährigen Frühjahrsempfang der Gmeinde Amt Neuhaus nicht gespart.

Gemeinde Amt Neuhaus empfing zahlreiche Gäste

nnn.de von
22. März 2019, 05:00 Uhr

Sinn und Zweck kommunaler Empfänger ist es immer, einfach mal außerhalb der ganzen Bürokratie in ein lockeres Gespräch zu kommen. Auch das Amt Neuhaus will dem in nichts nachstehen und hat sich bereits vor mindestens 18 Jahren dazu entschlossen, eine solche Zusammenkunft zu organisieren. „Damals dachten wir uns, dass wir mal was machen müssen, wo sich alle treffen können“, erinnert sich Ulf Göldner. Der Unternehmer vom Verein Tourismus und Wirtschaft gehört zu den Mitorganisatoren dessen, was in Neuhaus unter der Thematik „Frühjahrsempfang“ geführt wird.

„Neujahrsempfänge gibt es ja viele. Da wollten wir etwas herausstechen“, erklärt Göldner weiter. Dabei sind sie immer bemüht, die Veranstaltung auch wirklich auf den Tag des kalendarischen Frühlingsbeginns zu legen. Das ist ihnen mit dem Empfang am Mittwoch schon einmal gelungen.

Gelungen ist den Verantwortlichen auch, Menschen aus den über 40 Orten der Gemeinde im „Haus des Gastes“ in Neuhaus zusammenzubringen. „Wir kommen immer gerne, weil hier mal komprimiert vorgetragen wird, was das Amt im vergangenen Jahr bewegte und was im aktuellen Jahr geschehen soll“, nannte Stephanie Hanstedt aus Herrenhof einen Grund für ihr Erscheinen.

Und die Frau, die auch Vorsteherin des Ortsteils Kaarßen ist, wurde nicht enttäuscht. Vernahm sie – wie viele andere – doch sehr verwundert, dass hinsichtlich des Hortes in Kaarßen doch eine konkrete Lösung gefunden zu sein scheint. So sagte Bürgermeisterin Grit Richter in ihren Worten an die Gäste unter anderem: „2020 kommt der Hort von Kaarßen nach Tripkau.“ Auch Inge-Lore Heine vernahm dies und war sehr erstaunt. „In dieser Klarheit höre ich das heute zum ersten Mal“, gab die Pastorin im Amt Neuhaus daraufhin zu verstehen. Der Stand, auf dem sie ist, sei noch lange nicht so weit.

Und die Frau müsste es eigentlich wissen. Gehört der Hort doch noch zur Kita Christophorus in Kaarßen, der sich unter kirchlicher Trägerschaft befindet.

Gerade die Kirche spielte an dem Abend auch noch einmal eine Rolle, als die eigens aus Lüneburg angereiste Kreisrätin Sigrid Vossers einen Ausblick auf den November gab. Soll doch am neunten des Monats in der Zeit von 15 bis 17 Uhr eine große Feier zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls in der Neuhauer Marien-Kirche abgehalten werden. Dies sorgte bei den anwesenden Gästen für ebenso viel anerkennende Gesten wie die Mitteilung, dass die Ausschreibung der Planungen für eine Elbbrücke weiter vom Landkreis angeschoben wird. Auch für den größten Lacher sorgte Vossers, indem sie sagte: „Der Wolf wird bald in Neuhaus einziehen.“ Ist das Tier doch schon jetzt ein großes Thema im Amt. Die Kreisrätin meinte jedoch eine geplante Ausstellung im „Haus des Gastes“, in dem wiederum am Mittwoch noch so manches Gespräch etwas ausführlicher geführt wurde.

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