Zarrentin : Neue Bojen auf dem Kirchensee

Mit diesen Bojen werden die gesperrten Bereiche gekennzeichnet. Rot-Weiß-Rot steht für „Durchfahrt verboten“ – wie im Straßenverkehr auch.
Mit diesen Bojen werden die gesperrten Bereiche gekennzeichnet. Rot-Weiß-Rot steht für „Durchfahrt verboten“ – wie im Straßenverkehr auch.

Mit diesen Wasserverkehrszeichen in Rot-Weiß-Rot werden gesperrte Bereiche gekennzeichnet

nnn.de von
04. April 2019, 08:43 Uhr

Es dauert nicht mehr lange, dann beginnt die neue Bootssaison. Auch auf dem Schaalsee werden dann wieder viele Boote unterwegs sein, denn große Teile des Sees dürfen mit registrierten Booten befahren werden, informiert Ulrike Müller vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe.

Einige Bereiche bleiben jedoch ausschließlich der Natur vorbehalten und sind für den Bootsverkehr gesperrt. Das betrifft im Landkreis Ludwigslust-Parchim Teile des Kirchensees, den Techiner See, die Schalißer Bucht sowie den Seeteil zwischen Kampenwerder und dem Techiner Hörsten. Um die gesperrten Bereiche noch besser zu kennzeichnen, wurden jetzt auf dem Kirchensee und im Techiner See neue Bojen ausgebracht. Auf dem Schwimmkörper tragen die Bojen einen Metallring in den Farben Rot-Weiß-Rot. „Die Kennzeichnung versteht jeder Bootsfahrer. Rot-Weiß-Rot steht für gesperrt, wie im Straßenverkehr auch“, sagt Christian Cammin Geschäftsführer der Firma Julius Marine, die das Ausbringen der Bojen übernommen hatte. Mit einem Arbeitsponton wurden die Bojen auf den See transportiert und dort, mit einem auf dem Ponton befestigten Kran, ins Wasser gehoben. Zur Bestimmung des genauen Standortes waren auch die Ranger des Biosphärenreservatsamtes mit Echolot und GPS dabei.

Alle gesperrten Bereiche des Sees sind nun deutlich gekennzeichnet. Das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe bittet alle Bootsfahrer, die Kennzeichnung zu beachten und die gesperrten Bereiche im Interesse der Natur nicht zu befahren. Die Arbeiten werden aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

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