Ludwigslust : 18-Jähriger bedroht und bespuckt Reisende

Regionalzug von Schwerin nach Berlin wegen Zwischenfall um 80 Minuten verspätet

nnn.de von
12. Juni 2019, 05:00 Uhr

Unfreiwillig langer Zwischenstopp für den Regionalzug von Schwerin nach Berlin am Montagabend: Grund war ein Einsatz der Bundespolizei.

Ein 18-Jähriger hatte nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Rostock in der Regionalbahn Musik mit seinem Handy gehört und einige Textpassagen laut mitgesungen. Da die laut gesungenen Passagen sexistische und beleidigende Inhalte hatten, sprachen zwei Frauen den jungen Mann an, sich zu mäßigen. Sofort hätten der 18-Jährige und seine Begleiterin begonnen, die beiden Frauen zu beleidigen, zu bedrohen und anzuspucken. Daraufhin verständigten die beiden Frauen die Bundespolizei. Diese bat das Polizeihauptrevier Ludwigslust um Amtshilfe, wie Revierleiter Gilbert Küchler gestern mitteilte.

Nach Aussage der Bundespolizei konnte sie die beiden Tatverdächtigen gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern zusammen mit Kräften des Polizeihauptreviers auf dem Bahnsteig in Ludwigslust antreffen. Dort wurden die Beschuldigten und Zeugen befragt. Gegen die Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Durch den Einsatz kam es zu einer 80-minütigen Verspätung des Zuges.

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