Absicherung des Festivals : Bund der Steuerzahler kritisiert Polizeikosten für „Airbeat One“

Fans an der Hauptbühne in diesem Sommer: Seit dem ersten August werden die Karten für 2020 verkauft und viele haben sich ihre Tickets schon auf Verdacht gesichert.
Fans an der Hauptbühne in diesem Sommer: Seit dem ersten August werden die Karten für 2020 verkauft und viele haben sich ihre Tickets schon auf Verdacht gesichert.

Die Kosten für den Polizeieinsatz zahlen die Steuerzahler.

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18. November 2019, 16:04 Uhr

Der Bund der Steuerzahler kritisiert die Kosten für den Polizei-Einsatz zur Absicherung des Elektronikmusik-Festivals „Airbeat One“ in Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) in Höhe von knapp 600 000 Euro in diesem Jahr. „Diese Kosten trägt der Steuerzahler“, erklärte die Pressesprecherin des Bundes der Steuerzahler Mecklenburg-Vorpommern, Michaela Skott, am Montag in Schwerin.

Eines der größten Festivals in MV

Dabei habe das Bundesverwaltungsgericht im März bestätigt, dass eine Kostenbeteiligung von Veranstaltern kommerzieller Hochrisikoveranstaltungen prinzipiell möglich sei. Das Verwaltungskostengesetz Mecklenburg-Vorpommern sehe bisher allerdings keine Beteiligung für Veranstaltungen dieser Art vor.

Das „Airbeat One“ ist eines der größten Musikfestivals in Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Jahr zählten die Veranstalter an den vier Festivaltagen im Juli auf dem Flugplatz von Neustadt-Glewe 195 000 Besucher.

Weiterlesen: Airbeat: Der Ansturm ist gewaltig

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