Kita-Kinder aus Walrow : Auf Abend-Safari im Zoo

Unternahmen einen Ausflug in den Schweriner Zoo mit abendlicher Safari: Vorschulkinder aus der Kita in Warlow.
Unternahmen einen Ausflug in den Schweriner Zoo mit abendlicher Safari: Vorschulkinder aus der Kita in Warlow.

Künftige Erstklässler aus der Kita „Stupsnase“ in Warlow erlebten wilde Tiere in der Landeshauptstadt

nnn.de von
05. Juni 2019, 08:00 Uhr

Vorfreude bei den Hortkindern der Kita „Stupsnase“, denn bald gehen die Mädchen und Jungen in die verdienten Sommerferien. Die Vorschüler verlassen den Kindergarten und besuchen dann die Grundschule. Das ist Anlass genug, um diese Kita-Kinder mit einem zünftigen Abschlussfest zu verabschieden.

Los ging der Spaß mit dem „Bollow-Bus“ in Richtung Schwerin. Ziel für 16 Mädchen und Jungen war eine Abend-Safari im Schweriner Zoo. So etwas kann man aber nur gestärkt absolvieren. Deshalb suchte der Busfahrer von der Fahrschule & Busreisen Bollow, auf dem Weg dorthin ein wunderschönes Plätzchen für ein Picknick aus. Mit großem Appetit und guter Laune war jeder dabei. Nachdem der Platz wieder gut aufgeräumt war, ging es dann weiter zum Zoo.

Ganz pünktlich um 18 Uhr wurden alle am Eingangstor von Dr. Weber, einem Biologen des Zoos, abgeholt. Er wollte mit den Besuchern den abendlichen Zoospaziergang unternehmen und er versprach: „Alle Kinder haben die Möglichkeit, verschiedene Tiere zu füttern“. Na da war die Aufregung aber groß.

Die erste Station waren die Rothschild-Giraffen. Dr. Weber war sehr überrascht, wieviel unsere Kinder doch schon über die Giraffen wussten. Weiter ging es zu den asiatischen Rothunden. Das sind richtig gefährliche Tiere, die im Rudel jagen und nur Fleisch fressen. Es gibt aber auch Ähnlichkeiten zum Fuchs, die Kinder konnten auch hier mit ihrem Wissen punkten. Ganz toll war natürlich, dass die mutigsten und stärksten Kinder die Rothunde füttern durften. Dazu mussten sie die Rohfleischbrocken über einen hohen Zaun werfen. So konnten die Kinder auch gleichzeitig etwas über die Rangordnung im Rudel erfahren.

Weiter ging es zu den Tigern, der Zoo hat drei an der Zahl. Leider konnte man sie nicht mehr sehen, denn Tiger müssen nachts in einer festen Behausung eingesperrt werden. Sie waren aber sehr lautstark zu hören und schon das war wirklich beängstigend.

Nächster Haltepunkt waren die Nabelschweine, die gemeinsam mit einem Nasenbär und mehreren Kapuzineräffchen eine Wohngemeinschaft bilden. Auch an diesem Haltepunkt durften die Kinder füttern, diesmal gab es Nüsse für die Tiere. Ein dickes Grinsen haben die Erdmännchen und auch die Präriehunde in die Gesichter der Kinder gezaubert.

Es war sehr interessant, etwas über die gut funktionierende Gruppenarbeit zu erfahren. Letzter Haltestopp waren die aufgeweckten Totenkopfaffen und ihr „Staubsauger“, das Naguti. Staubsauger heißt dieses Tier im Zoo deshalb, weil das Naguti die Futterreste vom Boden aufnimmt. So wird Ungeziefer im Gehege vermieden. Auch hier war Füttern unter Aufsicht von Dr. Weber erlaubt. Jeder durfte den Affen drei Rosinen auf der ausgestreckten Hand reichen. Sehr flink nahmen die Äffchen die Rosinen von den Händen. Zwischendurch konnten die Kinder Fragen an Dr. Weber stellen. Sehr verständnisvoll und kindgerecht nahm er sich die Zeit dafür.

Zurück in Warlow wollten alle Kinder und ihre Erzieherinnen auf ihren mitgebrachten Luftmatratzen übernachten. Schlafen wollte aber noch keiner. Deshalb gab es für alle noch einen Film. Beim gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen war von den Kindern zu hören, dass alle großen Spaß hatten. Die Muttis und Vatis, die ihre Kinder dann abholten, konnten in sehr glückliche Kinderaugen schauen. Für die Erzieherinnen war das schön zu erleben.


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