Kummer : Mehr Platz in der Kita

Offizielle Freigabe vor vielen Gästen: Anna, Carl und Bürgermeister Reinhard Mach schneiden das Flatterband durch.
1 von 2
Offizielle Freigabe vor vielen Gästen: Anna, Carl und Bürgermeister Reinhard Mach schneiden das Flatterband durch.

Neuer Multifunktionsraum bei den „Micky Mäusen“ in Kummer – Stadt investierte rund 188 000 Euro

23-11367782_23-66107803_1416392139.JPG von
02. Dezember 2019, 18:05 Uhr

Wenn in der Kindertagesstätte „Micky Maus“ jetzt Weihnachtsplätzchen gebacken werden, können auch die Jüngsten auf der Arbeitsplatte Teig ausrollen und an der Abwäsche stehen. Möglich macht es die Kinderküche, die zusammen mit einem neuen Multifunktionsraum eingeweiht wurde. Über das Bodenordnungsverfahren Kummer hat die Stadt Ludwigslust rund 188 000 Euro in den Anbau investiert – mithilfe von Fördermitteln für die integrierte ländliche Entwicklung.

Rund 35 Krippen- und Kindergartenkinder werden in der Kita betreut. Weil es zuletzt immer enger geworden war, entschied sich die Stadt für einen Anbau. Der neue Raum wird vor allem für die Mahlzeiten genutzt. Aber nicht nur. „Hier haben wir auch Platz für den Morgenkreis und fürs Tanzen zum Beispiel“, betonte Kita-Leiterin Ines Ehmcke. Der jetzige Essenraum soll nun zu einer Ruheecke werden.

Für die Mädchen und Jungen waren die Bauarbeiten eine spannende Zeit. „Die Kinder haben mit ihrem Forschergeist den ganzen Tag über gefragt. Wie geht das? Warum machst du das?“ berichtete Ines Ehmcke bei der Einweihung. „Sie konnten auch mal messen, sägen und die Rohbauwände mit Zimmerer-Bleistiften verzieren.“ Die Kita-Leiterin bedankte sich bei den Bauleuten, bei der Stadt und beim Fördermittelgeber, aber auch bei Eltern, Erziehern und Kindern, die mit der Bautätigkeit leben mussten. Doch das ist nun vorbei. Gemeinsam mit Bürgermeister Reinhard Mach konnten Anna und Carl das rot-weiße Flatterband durchschneiden und damit den Anbau offiziell freigeben. „Endlich ist unser Restaurant fertig. Und da fiel mir ein, eine Bauarbeiter-Party muss sein“, hatte der Vorschüler zu Beginn eines kleinen Programms aufgesagt.

Für den Ortsteil ist damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. „Ich freue mich, dass wir die Bedingungen in Kummer weiter verbessern konnten“, betonte Reinhard Mach und hob eine Besonderheit hervor. „Die Kinder können zehn Jahre auf diesem Campus verbringen – von der Krippe bis zum Ende der Grundschule.“ Das sei für Kummer ein guter Standortfaktor.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen