Großbrand in Lübtheen : Nach Großfeuer auf Truppenübungsplatz: 169 000 Euro für Belsch

Ein Berge- und Löschpanzer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Lübtheen.
Ein Berge- und Löschpanzer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Lübtheen.

Anfang August vergangenen Jahres war auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz auf rund zwei Hektar Kiefernwald ein Feuer ausgebrochen.

nnn.de von
25. März 2019, 16:44 Uhr

Für die Bewältigung der Folgekosten durch das Großfeuer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lübtheen hat die Gemeinde Belsch (Kreis Ludwigslust-Parchim) Unterstützung vom Land erhalten.

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) übergab am Montag einen Bewilligungsbescheid über 169 000 Euro als sogenannte Sonderbedarfszuweisung an Bürgermeister Dieter Friedrichs. Neben dem Verdienstausfall, den Firmen geltend gemacht haben, waren auch Rechnungen von Firmen zu begleichen, die die Brandbekämpfung unterstützt hatten.

25 Freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz

Anfang August vergangenen Jahres war auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz auf rund zwei Hektar Kiefernwald ein Feuer ausgebrochen. Es breitete sich wegen der großen Trockenheit rasch auf 15 Hektar aus. 25 Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis waren in Spitzenzeiten mit insgesamt bis zu 200 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Die außergewöhnlichen Umstände des Wald- und Flächenbrandes auf munitionsbelastetem Gebiet hätten den Helfern alles abverlangt, sagte Caffier. Auch viele Arbeitgeber mussten einige Zeit auf Arbeitskräfte verzichten, die im Einsatz waren.

Weiterlesen:

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen