Ludwigslust : Neuer CDU-Chef in der Stadt

Christian Geier

Christian Geier

Christian Geier wurde zum Vorsitzenden bei den Christdemokraten gewählt.

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15. November 2018, 11:16 Uhr

Zwei Kandidaten für den Vorsitz im Vorstand der CDU Ludwigslust und offenbar auch zwei Lager mit unterschiedlichen Ansichten. Auf jeden Fall endete die Wahl des neuen Vorsitzenden im ersten Anlauf mit Stimmengleichheit. In der zweiten Abstimmung bekam Christian Geier dann zwei Stimmen mehr als seine Gegenkandidatin Maika Friemann-Jennert und wurde so zum neuen Vorsitzenden gewählt. Vorgänger Wolfgang Dittmann hatte nicht wieder kandidiert.

„Es gibt Mitglieder, die mich gewählt haben, und Mitglieder, die Maika gewählt haben“, sagte Christian Geier gegenüber SVZ. „Das kann ich akzeptieren. Wir sind ja keine Kaderpartei.“ Maika Friemann-Jennert meinte, dass sie die Aufgabe auch gern übernommen hätte. „Aber ich freue mich, dass wir einen Vorsitzenden haben, der die Dinge in die Hand nehmen kann.“ Man habe inzwischen bereits zusammengesessen und eine vernünftige Aufgabenteilung vereinbart. Im Fokus stehen dabei zunächst die Kommunalwahlen im kommenden Jahr. „Wir sprechen derzeit mit Kandidatinnen und Kandidaten sowohl für die Stadtvertretung als auch für den Kreistag“, sagte Christian Geier. „Wir werden den Wählern wieder ein gutes Angebot machen und wollen stark in beide Parlamente einziehen.“ Der neue Ludwigsluster CDU-Vorsitzende blickte aber auch noch einmal auf das „arbeitsreiche Jahr mit Bürgermeister- und Landratswahl“ zurück. Er dankte allen Mitgliedern für ihr Engagement, besonders „unserem Daniel Günther für einen Wahlkampf, der uns als CDU in Ludwigslust zusammengeschweißt hat“.

Dem neuen Vorstand gehören außerdem die Landtagsabgeordnete Maika Friemann-Jennert, Helmut Schapper, Daniel Günther, Hannes Albrecht, Dagmar Wieselmann, Carina Janzikowski, Hendrik Schmidt und Wolfgang Dittmann an. „Mit Blick auf die Herausforderungen der nächsten Monate ist es gut, dass wir uns breiter aufstellen konnten und mehr Leute bereit sind, sich aktiv einzubringen“, sagte Helmut Schapper gegenüber SVZ. „In Zeiten von Politikverdrossenheit ein wichtiges Signal.“

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