Ludwigslust : Stadt pflanzt 33 Bäume

Verwaltung widerspricht Vorwurf, dass die Stadt baumfrei werden wolle

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20. April 2019, 05:00 Uhr

Ludwigslust | Ludwigslust Im Zusammenhang mit den Baumarbeiten in der Theodor-Körner-Straße (SVZ berichtete) war auch die Stadt angezählt worden, unter anderem was die Kommunikation angeht. Zu Unrecht, wie Bürgermeister Reinhard Mach findet. „Der Baum befand sich auf einem privaten Grundstück. Allein deshalb ist es nicht Aufgabe der Stadt Ludwigslust, diese Entscheidung zu kommunizieren“, so Mach. Und man sehe sich auch nicht veranlasst, einzelne Bürger jedes Mal persönlich zu informieren, wenn irgendwo in der Stadt ein Baum gefällt werden muss. „Die Stadt hat die Verkehrssicherungspflicht durchzuführen, über die entsprechenden Maßnahmen der Straßensperrung wurde die Bevölkerung rechtzeitig informiert“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus weiter.

Zuständige Genehmigungsbehörde für solche Baumarbeiten sei der Landkreis Ludwigslust-Parchim. Und der habe auf die Gründe hingewiesen, die zur Genehmigung geführt hatten: Schiefstand, Langrisse und Pilzbefall. Zuvor würden Gutachten über den Zustand des jeweiligen Baumes angefertigt. „Da ist kein Mitbestimmungsrecht und keine Einflussnahme einzelner Bürger gegeben.“

Der Stadt Ludwigslust war darüber hinaus vorgeworfen worden, offenbar daran zu arbeiten, baumfrei zu werden. „Die Stadt wird allein in diesem Jahr insgesamt 33 Bäume als Ausgleichsmaßnahmen pflanzen“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung. „Konkret sind es  23 Stieleichen, fünf Mehlbeeren und fünf Linden. Diese Bäume ersetzen Bäume, die durch Windwurf, durch Fällungen in der Wöbbeliner Straße, durch Privatfällungen, beim Bau einer Tartanbahn, durch Versicherungsschäden und durch die Baumfällungen an der Fernwärmeleitung in der Bauernallee verloren gegangen sind.“

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