Ludwigslust : Zu gefährlich: „Kleines Fest im großen Park“ ohne Feuerwerk

Mitglieder des Ensembles Art Tremondo tanzen auf ihren Stelzen vor dem Schloss in Ludwigslust und werben für das «Kleine Fest im großen Park»

Mitglieder des Ensembles Art Tremondo tanzen auf ihren Stelzen vor dem Schloss in Ludwigslust und werben für das «Kleine Fest im großen Park»

Veranstaltung im Schlosspark ist Publikumsmagnet der Festspiele MV. Doch dieses Mal müssen die Besucher auf Feuerwerk verzichten.

nnn.de von
10. August 2018, 10:46 Uhr

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern laden wieder zum farbenfrohen Spektakel in den barocken Schlosspark von Ludwiglust. Für das am Freitagabend beginnende „Kleine Fest im großen Park“ wurden etwa 25 Bühnen aufgebaut, auf denen Komödianten, Akrobaten und Musiker Kostproben ihres Könnens geben. Dazu gehören Dauergast Clown Frans, das italienische Akrobatik-Duo Kaos und der Comedian Frank Fischer.

Besucher flanieren dabei von Bühne zu Bühne und können so mehrere Darbietungen erleben. Auf ein buntes Spiel der Farben am Himmel warten die Gäste dieses Mal jedoch vergeblich. Das Feuerwerk ist für Freitag und Samstag abgesagt. Die Brandgefahr its zu groß. „Die Niederschlagsmenge des vergangenen Abends und der vergangenen Nacht waren einfach zu gering“, sagt Dr. Ina Voigt, Pressesprecherin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern auf SVZ-Nachfrage.

Zu dem zweitägigen Kleinkunst-Fest werden erneut rund 18 000 Gäste erwartet. Nach Angaben der Organisatoren gibt es nur noch wenige Restkarten an der Abendkasse. Das „Kleine Fest im großen Park“ ist wieder die mit Abstand besucherstärkste Veranstaltung der Festspiele MV, die in diesem Sommer auf einen neuen Gästerekord zusteuern.

In der ersten Hälfte der dreimonatigen Festspiel-Saison kamen nach Angaben der Veranstalter 42.000 Besucher und damit gut 1000 mehr als im gleichen Zeitraum des bisherigen Rekordjahres 2017. Wie Intendant Markus Fein sagte, waren die meisten Konzerte ausverkauft. Die Festspiele MV zählen mit jährlich rund 80 000 Gästen zu den drei größten Klassikfestivals in Deutschland. In dieser Saison bieten sie 150 Veranstaltungen an 87 Spielorten.

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