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Parchim Erfolgreiches Jahr für die Wirtschaft

Von UMIT | 21.12.2017, 21:00 Uhr

Ludwigslust-Parchim landesweit stärkste Region im Unternehmerverband. Fachkräftemangel hemmt Unternehmensentwicklung.

Zufriedene Firmenchefs und eine Rekordzahl an Mitgliedsunternehmen: Der Unternehmerverband Ludwigslust-Parchim blickt fast sorgenfrei auf das kommende Jahr. Einziger Wermutstropfen, so Regionalleiter Wolfgang Waldmüller: „Die Unternehmen spüren Entwicklungshemmnisse durch das sehr schwierig gewordene Finden von geeigneten Fachkräften.“

Für den Verband selbst, der sich als Interessenvertretung der Wirtschaft versteht, war 2017 erneut ein Rekordjahr. Insgesamt verzeichnet der Unternehmerverband in der Region Ludwigslust-Parchim 34 Neuzugänge und bewegt sich mit 293 Mitgliedern auf die Marke 300 zu. „Das sind Spitzenwerte und ist Zeichen einer erfolgreichen Interessenvertretung“, so Regionalleiter Wolfgang Waldmüller beim Abschlusstreffen im Parchimer Ratskeller.

Das Jahr 2017 sei aber auch für die Wirtschaft ein erfolgreiches Jahr gewesen. Die Unternehmen konnten sich gut entwickeln. Das Motto des Jahres, „Zukunft sichern – Nachfolge regeln“, habe für ein vertrauliches Thema sensibilisiert. Laut einer Umfrage des Unternehmerverbands Ludwigslust-Parchim ist bei 37 Prozent der Firmen im Landkreis die Nachfolge-Übernahme gefährdet. Acht Prozent sind bereits in andere Hände übergeben, bei 45 Prozent gibt es gute Perspektiven. Regionalleiter Wolfgang Waldmüller: „Wir haben allen Unternehmen, die Bedarf haben, Wege aufgezeigt, wie man zu einer entsprechenden Lösung gelangen kann.“

Bewährt habe sich auch die Schule für Jungunternehmer, in der sich Zehntklässler am Parchimer Friedrich-Franz-Gymnasium mit Wirtschaftsthemen befassen und Schülerfirmen gründeten. Seit 18 Jahren läuft das Projekt. Die Unternehmer versprachen Unterstützung für die Umsetzung des neuen Wirtschaftskonzepts der Stadt Parchim. Bürgermeister Dirk Flörke: „Stadtentwicklung ist nur durch eine starke Unternehmerschaft möglich, die sichere Arbeitsplätze schafft, gute Löhne bezahlt und sich sozial engagiert und eben auch die Steuern zahlt, die notwendig sind, um den Stadthaushalt und die Umsetzung der Stadtentwicklung zu finanzieren.“