Flughafen Parchim : Das ist ein Jahr nach Insolvenzantrag auf dem Airport los

 
 

Vor einem Jahr wurde Insolvenzantrag für den Flughafen Parchim gestellt. Der chinesische Eigentümer ist nicht greifbar. Trotzdem ist auf dem Airport was los.

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29. April 2020, 14:41 Uhr

Für den Flughafen Parchim gibt es ein Jahr nach dem Beginn der Insolvenzverfahren noch keine konkrete Zukunftsperspektive. Bislang hätten sich rund 35 potenzielle Investoren gemeldet, teilte Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde am Mittwoch in Hamburg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Kein Kontakt seit Sommer 2019

Der chinesische Eigentümer des Flughafens, Jonathan Pang, hatte am 2. Mai 2019 Insolvenzantrag für die Flughafen-Betriebsgesellschaften gestellt. Er ist abgetaucht. Zu ihm und seinen chinesischen Angestellten habe es seit dem Sommer 2019 keinen Kontakt mehr gegeben, so Schmudde.

Weiterlesen: Pang abgetaucht, Airport-Verkauf blockiert

Nach Worten der Insolvenzverwalterin gibt es insgesamt drei Insolvenzverfahren am Regionalflughafen Schwerin-Parchim. Allerdings befänden sich die Grundstücke noch nicht in der Insolvenzmasse, weshalb die konkreten Verhandlungen mit Interessenten bislang nicht aufgenommen werden konnten.

Das Flughafengelände wird Schmudde zufolge für kleinere wirtschaftliche Tätigkeiten von Vertragspartnern genutzt. So führten Fahrzeughersteller auf der drei Kilometer langen Start- und Landebahn Test- und Nutzungsfahrten durch.

Ebenso werden durch namhafte Automobilzeitschriftenverlage Testfahrten neuer Autotypen vorgenommen. Bettina Schmudde, Insolvenzverwalterin
 

Mehrere ehemalige Mitarbeiter des Flughafens seien mit Abwicklungs- und Sicherungsaufgaben betraut und hielten die Stromversorgung und Bewachung des Flughafens aufrecht.

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