Domsühl : Domsühler schmieden neue Pläne

Bürgermeister Hans-Werner Beck blickt zuversichtlich ins neue Jahr. Fotos: Wolfried Pätzold
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Bürgermeister Hans-Werner Beck blickt zuversichtlich ins neue Jahr. Fotos: Wolfried Pätzold

Großprojekte erfolgreich abgeschlossen, Pläne für neue Vorhaben werden diskutiert

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02. Januar 2018, 21:00 Uhr

In den sieben Ortsteilen der Gemeinde Domsühl wurde zum Jahreswechsel zünftig gefeiert. Und es gab viele Gründe. „Wir können gemeinsam stolz sein, dass wir lang geplante Projekte abschließen konnten. Dazu zählen der anspruchsvolle Umbau des Feuerwehrhauses in Zieslübbe, die nun den technischen Standards entspricht, die Fertigstellung der Neubauernstraße in Severin und die Abrechnung des Vertrages mit der Bahn, für den wir am Ende nur 15 000 statt der ursprünglich errechneten 144 000 Euro aus unserer Gemeindekasse bezahlen mussten“, freut sich Bürgermeister Hans-Werner Beck mit seinen Mitstreitern. „In diesem Jahr werden wir kleinere Brötchen backen und uns vor allem mit der Planung weiterer Vorhaben intensiv beschäftigen. Die Aktenordner mit Zukunftsprojekten sind prall gefüllt.

Dazu gehört erneut ein Plan, der für die Feuerwehr existenziell wichtig ist. „Das Gerätehaus der Domsühler Kameraden ist nicht mehr zeitgemäß. Nachdem wir uns dafür entschieden haben, alle drei Wehren im Gemeindegebiet zu erhalten, muss auch hier tüchtig investiert werden. Gleichzeitig steht die Nachwuchsgewinnung im Mittelpunkt, um die Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden“, gibt Hans-Werner Beck zu bedenken. Er geht davon aus, dass nach Gesprächen mit den Kameraden die Um- und Ausbaupläne für das Domsühler Gerätehaus noch im ersten Halbjahr auf den Tisch der Gemeindevertreter kommen. „Eins steht fest, auch dabei sind wir auf Fördermittel angewiesen. Der unverzichtbare Eigenanteil wird eine erneute Herausforderung“, gibt der Bürgermeister zu bedenken. Obwohl die Domsühler bei Gewerbeeinnahmen (2016 rund 450 000 Euro) im Parchimer Umland an zweiter Stelle stehen, sinken im Gegenzug die Zuweisungen des Landes und ändern am Haushaltsdefizit wenig. „Wir bleiben dennoch optimistisch. In den Jahren 2020/21 könnten wir wieder ,Land in Sicht’ haben und mit der schwarzen Null wirtschaften“, hofft Hans-Werner Beck.

Wie wichtig dies ist, zeigt die Liste der Aufgaben, die die Domsühler erfüllen müssen. Dazu gehört die Instandhaltung der Straßen und Wege, die aufwändige Pflege der überdurchschnittlich vielen Bäume, Instandhaltungsarbeiten in den Gemeinschaftshäusern und der Domsühler Trauerhalle und Nachbesserungen der Infrastruktur im Wohngebiet „Am Wald“. Auch die Spielplätze brauchen eine Verjüngungskur. Die 324 Straßenlampen im Gemeindegebiet sollen mit Hilfe von Fördermitteln möglichst bald auf LED umgestellt werden.

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