Parchim : Gedenken am Stolperstein

Reinigten gestern Stolpersteine in Parchim: Nico Skiba, Jana Haack, Pierre Niezurawski und Steffi Pulz (v. l.).
Reinigten gestern Stolpersteine in Parchim: Nico Skiba, Jana Haack, Pierre Niezurawski und Steffi Pulz (v. l.).

Stadtvertreter reinigten am Holocaust-Gedenktag Messingplatten

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27. Januar 2020, 19:00 Uhr

Stille Anteilnahme am Internationalen Holocaust-Gedenktag 2020: Die Fraktionsvorsitzenden in der Parchimer Stadtvertretung Jana Haack (SPD), Nico Skiba (CDU), Steffi Pulz (Die Linke) sowie Finanzausschussvorsitzender Pierre Niezurawski als Vertreter der Wählergemeinschaft Unabhängige Bürger für Parchim hatten sich am Montag in der Rosenstraße verabredet. Hier stand von 1823 bis 1938 die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Parchim. Von dort unternahmen sie einen kurzen Spaziergang durch die Innenstadt: In der Blutstraße sowie vor drei Hauseingängen in der Lindenstraße verweilten sie kurz, um die im Boden gelassenen Stolpersteine mit Sisalschwamm und Essigreiniger zu säubern.

Die kleinen Messingplatten erinnern an das Schicksal jüdischer Familien, die einst in Parchim gelebt haben und dem Wahnsinn der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Sie wurden verfolgt, ermordet, deportiert oder in den Freitod getrieben. In der Eldestadt gibt es derzeit 14 Stolpersteine an sechs Erinnerungsorten.

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