Parchim : Lesung über Maria von Nazareth

Literaturfreunde: Sandra Schümann und Hannes Weltzer
Literaturfreunde: Sandra Schümann und Hannes Weltzer

Sandra Schümann und Hannes Weltzer am kommenden Dienstag in Winterkirche von St. Georgen

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11. Oktober 2019, 20:00 Uhr

Maria von Nazareth steht im Mittelpunkt einer literarischen Veranstaltung am kommenden Dienstag in Parchim: Sandra Schümann und Hannes Weltzer unternehmen an diesem Abend den Versuch, Maria von Nazareth in einer Lesung näherzukommen. Sie beginnt um 19 Uhr in der Winterkirche von St. Georgen. Aufschlagen werden die beiden Ausführenden am 15. Oktober drei Romane: „Marias Testament“ von Colm Tóibín, „Sunrise - Das Buch Joseph“ von Patrick Roth sowie „Josef von Nazaret“ von Lene Mayer-Skumanz.

Für Sandra Schümann ist es bereits der dritte Literaturabend in der St. Georgenkirche, an dem sie aktiv beteiligt ist. Im Lutherjahr 2017 lud sie gemeinsam mit ihrem Mann Jörn Schümann zu einer Zeitreise in die Reformation ein. Es folgte im vergangenen Jahr ein spannender spiritueller Abend: Sandra Schümann und Hannes Weltzer widmeten sich der Jüngerin von Jesu, seiner Wegbegleiterin, Freundin und Auferstehungszeugin Maria Magdalena. Ermutigt von der Resonanz der Zuhörer und der Freude, die sie selbst an diesem literarischen Projekt hatten, entschieden sie spontan, noch einmal etwas auf die Beine zu stellen. Hannes Weltzer tut das auch aus Verbundenheit mit der Kirchengemeinde, denn er ist inzwischen von Parchim nach Dresden gezogen und reist extra für den Abend aus der Elbmetropole an. Im Sommer trafen sich die beiden Ausführenden bereits zu einer Probe. Dem ging ein intensiver Austausch über Titel und Textstellen voraus. Ganz zu Anfang tastet sich Sandra Schümann an das Thema heran, indem sie Sachbücher liest, um sich mit Fakten und Hintergründen vertraut zu machen.

Die Intention des Abends beschreibt die Parchimerin so: „Uns ist wichtig, eine Maria vorzustellen, die als Frau, Mutter und Ehegattin über das spricht, was sie erlebt hat. Welche Gedanken und Gefühle begleiteten sie als Mutter Jesu? Wie war ihr Leben mit Josef? Wie lebte sie ihren Glauben? Sie überlebte Ehemann und Sohn - wie ging es ihr zu dieser Zeit? Nahe ihrem eigenen Lebensende macht sie sich immer wieder Gedanken über das, was war, und fragt sich, was hätte sein können.“

Musikalisch wird der Abend am 15. Oktober in der Winterkirche von St. Georgen von Heike Kemsies an der Querflöte und Frauke Doller am Klavier untermalt. Sandra Schümann ist schon jetzt glücklich mit der Musikauswahl: „Das wird richtig schön“, ist sie sich sicher.

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