Parchim : Millionen für Schule, Sport und Kultur

Stadt plant in den kommenden vier Jahren eine Reihe großer Bauvorhaben

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02. November 2019, 16:00 Uhr

Die Stadt Parchim möchte in den nächsten vier Jahren etwa 20 Millionen Euro in den Bereichen Schulen, Kultur und Sport investieren. Das geht aus den Planzahlen für den neuen Doppelhaushalt 2020/21 hervor, der jetzt in den Ausschüssen diskutiert wird. Der Etat enthält auch einen Ausblick bis 2024.

Zu den größten Brocken zählt der Ersatzneubau der Goethe-Realschule. Geplantes Investitionsvolumen: 11,2 Millionen Euro. Im Rathaus macht man sich Hoffnungen auf eine Förderung in Höhe von 7,6 Millionen Euro. Die Stadt muss einen Eigenanteil von 3,6 Millionen Euro aufbringen. Für den Umbau der Goethe-Grundschule in der Wallallee werden etwa 2,3 Millionen Euro veranschlagt, die voraussichtlich ohne Fördermittel zu stemmen sind.

Der Umbau und die Entwicklung der Grundschule West zu einer Inklusionsschule schlägt mit 2,3 Millionen Euro zu Buche. Bei einer Fördersumme von 1,57 Millionen Euro ist die Stadt mit einem Eigenanteil von 724 000 Euro im Boot. Die Standortverlegung des Museums in die Kultur-Mühle wird nach jetzigem Stand 11,47 Millionen Euro kosten. Aus der Stadtkasse fließen davon 9,47 Millionen Euro. Die in Aussicht gestellte Fördersumme beläuft sich auf zwei Millionen Euro. Mit 552 000 Euro fällt die Ausstattung noch extra ins Gewicht. Auch beim Theater ist die Stadt mit der Pflicht. Ihr Anteil am Umzug in die Kulturmühle beläuft sich auf 3,165 Millionen Euro. Für die Sanierung der Flutlichtanlage auf dem Jahnsportplatz sollen 68 000 Euro beiseite gelegt werden. Es besteht eine realistische Chance auf eine Förderung mit 34 000 Euro. Langfristig im Gespräch ist eine Sporthalle im geplanten Kinder-Bildungszentrum in der Regimentsvorstadt. Die Stadt stellt sich auf eine Investition von rund 5,6 Millionen Euro ein. Ob sie tatsächlich gebaut wird, liegt in der Hand der Stadtvertreter, die ein solches Großprojekt erst einmal beschließen müssten.

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