Mestlin : Requisiten für die Zirkuskinder

Die Zirkuskinder wärmen sich auf. Der Kurs an der Mestliner Grundschule wird von Anne Bennecke-Ehlers geleitet.
Die Zirkuskinder wärmen sich auf. Der Kurs an der Mestliner Grundschule wird von Anne Bennecke-Ehlers geleitet.

Mestliner Grundschüler freuen sich über Spende vom Lübzer Hagebaumarkt und Plauer Verein „Wir leben“

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24. Oktober 2019, 20:00 Uhr

In der Sporthalle der Mestliner Kneipp-Grundschule trainieren dreimal in der Woche kleine Zirkuskinder. Das sind Mädchen und Jungen der Klassenstufen zwei bis vier. Sie machen das ganz freiwillig, das Angebot gehört nicht zum Sportunterricht. „Das sind meine kleinen Zirkuskinder, die hier das Jonglieren, das Balancieren und kleine Kunststücke erlernen“, sagt lachend die Lehrerin Anne Bennecke-Ehlers. Erfahrungen auf diesem Gebiet hat sie seit 15 Jahren, als sie an der Parchimer Weststadtschule bereits so ein Projekt erfolgreich durchführte. Höhepunkt damals war ein Auftritt bei der Apachen-Live-Show bei Wolfgang Kring in Neu Damerow.

Gleich zum Aufwärmen wird mit Tüchern jongliert und „vergesst das Lachen bei den Bewegungen nicht“ mahnt die Lehrerin. Und dann beginnen die Kinder mit ihren speziellen Kunststücken, ganz so, wie es sie möchten. Jeder hat sich seine Variante ausgedacht, einige machen Akrobatik und erdenken sich selbst die Figuren, andere jonglieren.

Emmi aus der vierten Klasse kann sich schon ganz gut auf dem großen Ball halten. Ein weiteres, kleines Talent scheint Charlett aus der dritten Klasse zu sein. Sie tanzt sogar schon auf diesem Ball und das sehr sicher. „Anfangs war es schwer, sich auf dem Ball zu halten und andere haben einen zur Sicherheit gehalten“, erzählt Charlett. Jetzt tanzt und dreht sie sich bereits sehr sicher auf diesem Requisit. Für sie und die anderen Kinder wird es am 13. Dezember zum Tag der offenen Tür der Grundschule eine erste öffentliche Aufführung vor den Eltern, Großeltern und Geschwistern geben. Bis dahin heißt es üben, üben, üben…

Allerdings haben die Kinder ein kleines Problem, die Requisiten reichen nicht. Davon hörten auch der Marktleiter des Hagebaumarktes in Lübz Manuel Ziems und Marco Rexin vom Plauer Verein „Wir leben“. „Wir wollen helfen und haben daher eine Tombola organisiert mit Preisen aus unserem Markt. Dazu gab es noch Erlöse aus einem Kalenderverkauf und so konnten wir unsere Hilfe finanzieren“, erzählt Ziems. Doch eine reine Geldspende kam nicht in Frage, „über Sachspenden freut man sich auch und die bleiben auch länger im Gedächtnis“, ergänzt Rexin. Nach entsprechenden Vorabsprachen wurden Jonglierbälle, Tücher und sogar Einräder den kleinen Zirkuskindern übergeben. Diese waren ganz begeistert und staunten, denn der Marktleiter überraschte sie sogar mit dem Jonglieren mit kleinen Bällen. „Super“ hieß das Urteil und der Beifall war kaum zu bremsen.

Aus den genannten Erlösen der Tombola und des Kalenderverkaufs wurden auch der Jiu-Jitsu-Freizeitdojo Lübz und das Kinder- und Jugendzentrum Plau bedacht.

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