Parchim : Weitere Saison für Südbahn

Mit Mitteln des Kreises kann die Südbahn auch in der kommenden Tourismussaison wieder zwischen Parchim und Malchow verkehren.
Mit Mitteln des Kreises kann die Südbahn auch in der kommenden Tourismussaison wieder zwischen Parchim und Malchow verkehren.

Landkreis gibt 50.000 Euro. Plauer Touristinformation übernimmt Trägerschaft

nnn.de von
22. Januar 2019, 20:00 Uhr

Auch im kommenden Sommer wird die Mecklenburger Südbahn wieder im touristischen Saisonverkehr über die Schienen rollen. An ausgewählten Tagen wird sie zwischen Malchow und der Kreisstadt Parchim verkehren. Wie bereits im vergangenen Jahr beteilige sich der Landkreis Ludwigslust-Parchim mit 50 000 Euro, sagte Landrat Stefan Sternberg am Montag bei seiner ersten Teilnahme an der Beratung der Arbeitsgruppe Südbahn in Ludwigslust.

„Das Geld ist im Haushalt des Landkreises für das Jahr 2019 eingestellt. Als Träger für den diesjährigen Saisonverkehr konnten wir die Touristinformation in Plau am See gewinnen“, so Sternberg weiter. Der Landkreis stehe weiterhin grundsätzlich hinter der Idee, die Südbahnverbindung wiederzubeleben, unterstrich Sternberg, verwies jedoch auch darauf, dass das Land zuständig ist für den öffentlichen Personennahverkehr auf der Schiene. „Mit den Fraktionen im Kreistag ist abgestimmt, dass wir dazu ein Gespräch mit Ministerpäsidentin Manuela Schwesig führen“, so der Verwaltungschef, „eine entsprechende Terminanfrage haben wir an die Staatskanzlei gerichtet.“

Die Arbeitsgruppe Südbahn war im Jahr 2017 ins Leben gerufen worden und tagt seitdem regelmäßig. Beteiligt sind der Landkreis Ludwigslust-Parchim, die Bürgerinitiative „pro Schiene“ und der Fahrgastverband „pro Bahn“ sowie zusätzlich Fachleute, unter anderem aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, Touristik und ÖPNV. Derweil werden die technischen, finanziellen und rechtlichen Anforderungen an eine mögliche Wiederaufnahme des Betriebes Parchim bis Malchow untersucht. Die Bahnstrecke wurde im Dezember 2014 eingestellt. Besonders die Bürgerinitiative hatte moniert, dass ein Gespräch mit der Landesregierung trotz Bitten bisher nicht zustandegekommen war.

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