Sperrkreis aufgehoben : Granate in Wittenberge gesprengt

1 von 2

Die Sprengung erfolgte kurz nach 15 Uhr. Nach Polizeiangaben handelte es sich um eine Mörsergranate.

nnn.de von
12. April 2019, 12:01 Uhr

Die Granate wurde erfolgreich gesprengt und der Sperrkreis wurde mittlerweile aufgehoben.

Drei Personen waren vorübergehend in der Allende-Sporthalle untergebracht worden. Kameraden der Feuerwehr kontrollierten vorsichtshalber noch einmal alle Gärten.

Die Granate wurde bereits am Donnerstagabend gefunden und stand auf einer Werkbank in einer Gartenlaube. Der Eigentümer habe sie beim Betreten entdeckt und die Polizei informiert. Er habe erst kürzlich die Laube vom Vorbesitzer übernommen. In den Nachtstunden hatte die Polizei das Grundstück abgesichert, am Morgen kamen Spezialisten vom Landeskriminalamt. Sie haben weitere Granaten und auch andere Munition in der Laube gefunden, sagt Dörte Röhrs, Pressesprecherin der Polizeidirektion Neuruppin. Ein Teil der Munition könne nicht transportiert werden.

Stadt stellt Notunterkunft zur Verfügung

Ob es einen direkten Zusammenhang mit den zwei bisherigen Granatenfunden gibt, sei noch unklar. Es werde nicht ausgeschlossen, aber könne auch noch nicht bestätigt werden, so Röhrs. Zum Vorbesitzer der Laube ermittelt die Kripo. Einzelheiten könnten noch nicht genannt werden.

Evakuiert wurden die Gebäude im gesamten Hoppenradweg und einseitig entlang des Bentwischer Wegs stadteinwärts bis auf Höhe des Kypgrabens, informierte die Stadt. Zudem wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Stadt stellte zudem eine Notunterkunft zur Verfügung.

Weiterlesen: Staatsschutz ermittelt: Die Granate war scharf

Weiterlesen: Wittenberger findet Granate

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen