Wittenberger Beobachtungen in Corona-Zeiten : Wenig los am Elbufer

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Auf der Bank vor dem alten Zollamt machen es sich Bärbel Kasimir (l.) und ihre Mutter Hertha Dudde in der Sonne gemütlich.
Auf der Bank vor dem alten Zollamt machen es sich Bärbel Kasimir (l.) und ihre Mutter Hertha Dudde in der Sonne gemütlich.

Trotz schönen Wetters bleiben viele Bänke leer. Cafés und Spielplätze sind geschlossen.

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26. März 2020, 20:00 Uhr

Die erste zaghafte Frühlingswärme hat auch die Prignitz erfasst. Der Himmel strahlend blau, die Sonne scheint und vertreibt die Kälte der letzten Wochen. Bei so einem Wetter zieht es die Menschen in Scharen vor die Tür, raus ans Elbufer, auf die Sitzbänke, die Spielplätze und vor die Cafés... Eigentlich. Denn momentan ist alles anders.

Die aktuell geltende Kontaktsperre verbietet Gruppen von mehr als zwei Personen, ausgenommen sind nur Menschen, die in einem Hausstand zusammenleben. Darüber hinaus gilt die Empfehlung, doch nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Viele Menschen folgen offenbar dieser Empfehlung. Selbst an diesem strahlend schönen Donnerstagnachmittag ist die Elbuferpromenade in Wittenberge wie leergefegt. Nur ab und zu kommt ein Radfahrer vorbei, zwei Familien mit Kindern sind unterwegs, viele Bänke sind leer.

Nur Bärbel Kasimir und ihre Mutter Hertha Dudde haben es sich in der Frühlingssonne gemütlich gemacht. „Meine Mutter war gestern schon den ganzen Tag zu Hause, jetzt braucht sie mal ein wenig frische Luft“, erzählt Bärbel Kasimir. Die Mutter sitzt im Rollstuhl, kann alleine nicht vor die Tür. Die Beiden gehören zu den wenigen, die an diesem sonnigen Nachmittag unterwegs sind. Eine sonderbare Situation in diesen Zeiten der Corona-Gefahr, in denen das Wetter ins Freie lockt.

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