Berlin : Gauck erhält Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen

Altbundespräsident Joachim Gauck sei ein würdiger Träger der Ehrenplakette, so Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV).
Altbundespräsident Joachim Gauck sei ein würdiger Träger der Ehrenplakette, so Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV).

Der Altbundespräsident nahm die Auszeichnung Freitag in Berlin entgegen. Er habe sich stets für Geflüchtete eingesetzt.

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29. November 2019, 12:53 Uhr

Berlin | Altbundespräsident Joachim Gauck ist am Freitag in Berlin mit der Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen (BdV) ausgezeichnet worden. „Joachim Gauck hat sich ganz unabhängig von Amt und Würden schon früh für unsere Anliegen eingesetzt“, hatte BdV-Präsident Bernd Fabritius bereits im Vorfeld mitgeteilt.

„Als noch ein 'Sichtbares Zeichen' für die deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung in Berlin diskutiert wurde, unterstützte er bereits die vom Bund der Vertriebenen auf den Weg gebrachte Stiftung 'Zentrum gegen Vertreibungen' und ihre Ausstellungen.“

Einfühlsam habe Gauck als Bundespräsident beim ersten bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung 2015 von einem „Erinnerungsschatten“ gesprochen, aus dem dieses Gedenken erst langsam heraustrete, erklärte Fabritius. „Ebenso empathisch überzeugte er als Redner bei unserem Tag der Heimat 2016, wo er der Gesellschaft mehr Verständnis für das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen und Spätaussiedler abforderte.“ Altbundespräsident Gauck sei ein würdiger Träger der BdV-Ehrenplakette.

Zu DDR-Zeiten war Gauck evangelisch-lutherischer Pastor in Rostock. Er leitete die evangelischen Kirchentage 1983 und 1988 in der Hansestadt und war während der friedlichen Revolution Mitglied des Neuen Forums.

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