Biotech-Unternehmen aus Rostock : Centogene bereitet Börsengang in den USA vor

Bei ihrem Besuch der Biotech-Firma Centogene im Mai lassen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (l.) und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (r.) im Labor für DNA-Sequenzierung von Arndt Rolfs, Vorstandsvorsitzender, über die Einrichtung informieren.

Bei ihrem Besuch der Biotech-Firma Centogene im Mai lassen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (l.) und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (r.) im Labor für DNA-Sequenzierung von Arndt Rolfs, Vorstandsvorsitzender, über die Einrichtung informieren.

Das Debüt an der US-Börse ist bereits für kommenden Donnerstag geplant.

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02. November 2019, 19:08 Uhr

Das Rostocker Biotech-Unternehmen Centogene bereitet einen Börsengang in den USA vor. Wie Centogene-Chef Arndt Rolfs am Sonnabend beim akademischen Jahresempfang der Universität Rostock sagte, soll nach gegenwärtiger Planung das Debüt an der Technologiebörse Nasdaq bereits am kommenden Donnerstag über die Bühne gehen.

Details beispielsweise zum geplanten Ausgabepreis der Anteile nannte er nicht. "Wir sind mitten im Prozess auf der sogenannten Roadshow." Es gebe im Lauf eines solchen Prozesses immer gewisse Unwägbarkeiten, fügte er hinzu.

Weiterentwicklung und Wachstum

Ziel des Börsengangs sei es, das weitere globale Wachstum des Unternehmens zu unterstützen sowie die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Centogene, das nach eigenen Angaben aktuell rund 400 Mitarbeiter beschäftigt, ist ein global tätiges Unternehmen für die Frühdiagnose seltener angeborener Erkrankungen.

Den Börsengang plane man in den USA, weil dies weltweit der attraktivste Wirtschaftsmarkt im Bereich der Biotechnologie sei. Das Unternehmen habe bereits in Boston eine erfolgreiche Niederlassung, "sonst würden wir den Schritt nicht wagen", sagte Rolfs. Stammsitz bleibe aber Rostock, in der Nachbarschaft des neuen Firmengebäudes sollen weitere Räume eingerichtet werden.

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