Corona-Krise in Rostock : Deutlich weniger Fahrgäste in den Straßenbahnen

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Die Corona-Krise macht sich deutlich im Nahverkehr der Hansestadt bemerkbar.

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09. April 2020, 07:14 Uhr

In Zeiten der Corona-Krise befördern die Rostocker Straßenbahnen deutlich weniger Fahrgäste als üblich. Derzeit nutzen zwischen Montag und Freitag täglich etwa 45.000 Fahrgäste die Züge, teilte die Rostocker Straßenbahn auf Anfrage mit. Normalerweise liegen die Fahrgastzahlen bei etwa 140.000, hieß es weiter.

Tageserlöse stark gesunken

Durch die Corona-Maßnahmen sank die Zahl der Fahrgäste den Angaben zufolge auf 2,3 Millionen im März. Im Vorjahreszeitraum seien es noch 3,6 Millionen Fahrgäste gewesen. Die Tageserlöse des Verkehrsverbunds Warnow (VVW), zu dem auch die Rostocker Straßenbahnen gehören, seien im März um 70 bis 90 Prozent gesunken. Die Taktung der Straßenbahnen sei von Montag bis Freitag an den Samstagsfahrplan angepasst worden. Dies seien rund 80 Prozent der regulären Fahrten.

In der Landeshauptstadt Schwerin sind die Fahrgastzahlen ebenfalls stark eingebrochen. Derzeit nutzen rund 18.000 Menschen pro Tag die Busse und Straßenbahnen, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Normalerweise seien es etwa 60.000 Fahrgäste täglich.

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