Graffiti-Schmierereien : Rostocker Bundespolizei klärt 107 Fälle auf

Jedes Jahr werden in Rostock rund 1000 Graffiti-Schmierereien zur Anzeige gebracht. Jetzt ist den Ermittlern ein Erfolg gelungen. Foto: Nicole Pätzold-Glaß
Jedes Jahr werden in Rostock rund 1000 Graffiti-Schmierereien zur Anzeige gebracht. Jetzt ist den Ermittlern ein Erfolg gelungen. Foto: Nicole Pätzold-Glaß

Ermittler machen elf Verdächtige ausfindig, die seit 2016 insgesamt 44.000 Euro Schaden angerichtet haben.

nnn.de von
04. Dezember 2018, 09:55 Uhr

Rostock | Die Bundespolizeiinspektion Rostock hat die Urheber von 107 Graffiti an Zügen und Bahnanlagen ermittelt. Demnach sollen elf Sprayer für die Schmierereien verantwortlich sein, die in den Jahren 2016, 2017 und 2018 angebracht worden waren. Der von ihnen angerichtete Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Ermittler über 44.000 Euro. Auf die Spur gekommen seien sie den Sprayern durch "akribische Ermittlungsarbeit".

In einem Fall konnten Bundespolizisten aber auch drei Sprayer auf frischer Tat erwischen. Diese waren im Bereich der S-Bahnstrecke Rostock gerade dabei, ihre Tags anzubringen. Unter anderem dank einer folgenden Hausdurchsuchung konnten dem Trio insgesamt 31 Straftaten, darunter 28 Fälle von Graffiti-Schmierereien, zwei Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz und ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zugeordnet werden.

Bei Bundes- und Landespolizei werden rund 1000 Sachbeschädigungen durch Graffiti pro Jahr in Rostock angezeigt. Der dadurch angerichtete Schaden beläuft sich auf rund 300.000 Euro. Für 2017 verbuchte allein die Rostocker Polizei 708 Fälle. 2016 waren es 861.

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