Rudern : Ich bin über meine Leistung und Platz drei sehr happy

Stolze Dritte hinter Siegerin Imogen Grant (Großbritannien) und der Australierin Georgia Nesbitt: die Rostockerin Marie-Louise Dräger (rechts)
Stolze Dritte hinter Siegerin Imogen Grant (Großbritannien) und der Australierin Georgia Nesbitt: die Rostockerin Marie-Louise Dräger (rechts)

Selbst Cheftrainer Ralf Holtmeyer lobte Marie-Louise Dräger für ihren Auftritt beim Weltcup-Finale in Rotterdam.

nnn.de von
13. Juli 2019, 20:43 Uhr

Rostock | Nach dem Unwetter-Auftakt am Freitag verlief der zweite Tag des Weltcup-Finales im Rudern auf der Willem-Alexander Baan in der Nähe von Rotterdam plangemäß. Nicht zuletzt für Marie-Louise Dräger, die für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 antretende Rostockerin: Sie startete im Leichtgewichts-Einer und meisterte nicht nur das Halbfinale als ganz sichere Dritte, sondern packte im A-Finale noch einen drauf: Bronze hinter der Siegerin Imogen Grant (Großbritannien) und der Australierin Georgia Nesbitt, jedoch fast sieben Sekunden vor der Vierten, Ellen Gleadow aus Kanada.

„Die Bedingungen am Start waren nicht einfach, denn durch den Gegenwind hatte sich die Welle ganz schön aufgeschaukelt. Ich habe mir gedacht, erst mal vorsichtig losfahren und dann reinsteigern. Der Plan ist gut aufgegangen, ich hatte nachher sogar wieder Kontakt zur Spitze. Ich bin über meine Leistung und den dritten Platz sehr happy! Selbst Cheftrainer Ralf Holtmeyer hat meinen ,Schubschlag‘ gelobt!“, freute sich die 38-Jährige.

Der Doppelzweier mit Stephan Krüger (Frankfurter Rudergesellschaft Germania von 1869/Olympischer Ruder-Club Rostock) auf Schlag und Tim Ole Naske (RG Hansa Hamburg) ließ im Semifinale nichts anbrennen, wurde Zweiter hinter den Iren und steht ebenso am Sonntag (12.06 Uhr) im A-Finale wie um 13.59 Uhr der Deutschland-Achter mit Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin/Rostock).

Der Frauen-Achter mit Christin Stöhner vom ORC kämpfte im Repechage (Hoffnungslauf) um einen der beiden verbleibenden Finalplätze, war jedoch als Sechster und Letzter chancenlos.

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