Leichtathletik : Lia Flotow vom 1. LAV gewinnt die Silbermedaille

Freude über Silber: Lia Flotow vom 1. LAV Rostock (Mitte). Links die Deutsche Meisterin Meike Haiduk von der LG Neumünster, rechts die Dritte Ida Schwering (LG Brillux Münster).
Freude über Silber: Lia Flotow vom 1. LAV Rostock (Mitte). Links die Deutsche Meisterin Meike Haiduk von der LG Neumünster, rechts die Dritte Ida Schwering (LG Brillux Münster).

Die 15-Jährige wird sehr gute Zweite bei den Deutschen U16-Meisterschaften im Block-Mehrkampf im westfälischen Lage.

nnn.de von
15. August 2019, 12:29 Uhr

Rostock | Beinahe drei Ferienwochen opferten Lia Flotow, Charlotte Köhler und Erik Hühnel vom 1. LAV Rostock, um bei den Deutschen Meisterschaften im Block-Mehrkampf Sprint/Sprung in Lage (Westfalen) nicht nur dabei zu sein, sondern nach Möglichkeit auch ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden.

Lia und Erik – beide starteten in der Altersklasse 15 – waren mit Rang zwei in der Meldeliste und somit sehr guter Ausgangsposition angereist. Zu absolvieren waren von allen dreien die Disziplinen 100 Meter, 80 Meter Hürden, Weit- und Hochsprung sowie Speerwurf.

Mit Letzterem, nicht eben beliebt bei den Mädchen, ging es los. Danach begann für Lia eine große Aufholjagd: Es folgten gute Leistungen über 80 m Hürden in 12,06 Sekunden und 5,47 Meter im Weitsprung, für sie mäßige 12,75 s über 100 m und ein toller Hochsprung-Wettbewerb mit 1,67 m. Vor allem Konzentration und unbedingter Wille gaben den Ausschlag für den Gewinn von Silber mit 2795 Punkten!

Für Erik Hühnel begann der Wettkampf ebenfalls mit dem Speer, einer seiner Lieblingsdiziplinen. Er startete mit 46,64 m und Rang drei in den Mehrkampf und haderte mit der Weite, denn seine Bestleistung beträgt mehr als 53 m. Trotz eines kleinen Strauchlers 11,39 s über die Hürden, 12,04 s auf den

100 m, sehr gute 6,31 m im Weitsprung und 1,65 im Hochsprung bescherten dem Dritten der diesjährigen Deutschen U16-Meisterschaften im Weitsprung mit 2959 Zählern einen sehr guten fünften Platz.

Für die ein Jahr jüngere Charlotte Köhler ging es in erster Linie um das Sammeln von Erfahrungen. Vom 30. Melderang schob sich Charlotte auf den 23. Platz. Prima ihre 12,98 s, die im Sprint die neuntbeste Zeit aller Teilnehmerinnen bedeutete.

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