Rostock - Dierkow : Straftat vermutet: Stark blutender Mann auf Hannes-Meyer-Platz

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Fotos: Stefan Tretropp

Die Polizei geht davon aus, dass die Verletzungen des Mannes auf dem Rostocker Hannes-Meyer-Platz auf Fremdeinwirkung zurückzuführen sind.

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08. Dezember 2019, 09:50 Uhr

Ein Mann, der am Samstagabend schwer verletzt im Rostocker Ortsteil Dierkow aufgefunden wurde, gibt der Polizei Rätsel auf. Die Beamten gehen davon aus, dass die Verletzungen auf Fremdeinwirkung zurückzuführen sind. Wie die Polizei mitteilte, hatten Passanten den Mann mit einer stark blutenden Kopfwunde gegen 20.30 Uhr vor einem Supermarkt auf dem Hannes-Meyer-Platz aufgefunden und den Notruf verständigt.

Verletzungen nicht lebensbedrohlich

Mehrere Streifenwagen und der Rettungsdienst eilten nach Dierkow. Ein Notarzt behandelte die schweren Verletzungen des Mannes. Er kam umgehend zur weiteren Behandlung in den Schockraum der Universitätsklinik. Die Verletzungen wurden von der Polizei zwar als schwer, aber nicht als lebensbedrohlich eingestuft. Mehrere Polizisten suchten die nähere Gegend rund um den Hannes-Meyer-Platz nach einer möglichen Tatwaffe ab. Dafür leuchteten die Beamten mehrere Gebüsche aus - fündig wurden sie jedoch nicht.

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Laut Polizei steht zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht fest, wo der eigentliche Tatort ist. Das Opfer konnte zunächst selbst keine Angaben machen. Der 39-jährige Geschädigte konnte nach erfolgter ärztlicher Behandlung allerdings durch die Kriminalpolizei befragt werden. Demnach hielt sich der Geschädigte bei einem ebenfalls 39-jährigen Bekannten auf.

Zwischen den beiden Personen soll es zu einem Streit gekommen sein, in dessen Folge der Geschädigte durch ein Messer zwei Schnittverletzungen am Kopf erlitt. Die Verletzungen waren nach Auskunft des behandelnden Arztes nicht lebensbedrohlich.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.
 

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