Rostock : Vereinsgebäude der Kanufreunde wird endlich saniert

Das neue Vereinsgebäude wird barrierefrei. Die Fenster werden ersetzt, ebenso Innen- und Außentüren. Das 3,5 Millionen Euro schwere Projekt wird mit 500.000 Euro vom Land unterstützt. Bereits Ende August konnte mit ersten Abbrucharbeiten begonnen werden.
Das neue Vereinsgebäude wird barrierefrei. Die Fenster werden ersetzt, ebenso Innen- und Außentüren. Das 3,5 Millionen Euro schwere Projekt wird mit 500.000 Euro vom Land unterstützt. Bereits Ende August konnte mit ersten Abbrucharbeiten begonnen werden.

3,5 Millionen Euro investiert die Stadt. So können die Sportler die nächsten 25 Jahre weiter im Stadthafen trainieren.

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07. November 2019, 08:02 Uhr

Rostock | Noch ist das neue Vereinsgebäude der Kanufreunde Rostocker Greif lediglich eine Zeichnung auf Papier. Doch in den nächsten Monaten wird das Bild zur Wirklichkeit. Denn der Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock (KOE) hat den Gaffelschonerweg 6 zur Baustelle erklärt. Die Sanierung ist gestartet.

"Das bisherige Kanugebäude inklusive Bootshaus sind in einem schlechten baulichen Zustand, die Lagermöglichkeiten für die Boote und Materialien erschöpft. Um die Trainingsbedingungen für die Kanuten zu verbessern, werden die Räume im Vereinshaus bedarfsgerecht neu strukturiert. Zusätzlich bietet das Außengelände in Zukunft neue Lager- und Funktionsflächen", verdeutlicht Bauherrin Sigrid Hecht vom KOE.

Besondere Vorkehrungen schützen vor Hochwasser

Um Platz für notwendige Stellflächen für Autos und Bootstrailer zu schaffen, werden zunächst nicht mehr benötigte Nebengebäude abgebrochen. "Weil wir uns auf der Holzhalbinsel in einem Hochwasser gefährdeten Bereich bewegen, müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden: Wir verwenden deshalb zum Beispiel eine hinterlüftete Vorhangfassade, die sich nicht nur in das örtliche städtebauliche Gesamtbild einfügt, sondern auch Schutz bietet. Zugleich werden wichtige Funktionsräume wie der Elektroraum künftig in das Obergeschoss verlegt", erklärt Hecht.

Das neue Vereinsgebäude wird barrierefrei. Die Fenster werden ersetzt, ebenso Innen- und Außentüren. Das 3,5 Millionen Euro umfassende Projekt wird mit 500.000 Euro vom Land unterstützt. Bereits Ende August konnte mit der Schadstoffsanierung und ersten Abbrucharbeiten begonnen werden.

Niveau der Trainingsstätte muss hoch sein

"Der Kanu-Rennsport hat in der Hansestadt Rostock eine lange Tradition, die durch Erfolge geprägt ist. Als Landesstützpunkt muss das Niveau der Trainingsstätte hoch sein. Deshalb gab es für den Standort keine andere Option als die Sanierung", betont Sportsenator Steffen Bockhahn (Linke).

Der Verein Kanufreunde Rostocker Greif wird das Gebäude für 25 Jahren anmieten – und so dem Spitzensport eine neue Heimstätte geben. "Wir freuen uns sehr, dass nach langem und intensiven Vorbereitungen die Modernisierung unseres traditionsreichen Bootshauses gestartet ist", sagt Schatzmeisterin Anette Rixen. Zur Neu-Eröffnung versprechen die Kanufreunde ein „zünftiges Anpaddeln“.

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