Rostocker Zoo : Pinguin-Nachwuchs präsentiert sich im Polarium

Das am 8. Mai geschlüpfte Jungtier ist schon fast nicht mehr von den ausgewachsenen Pinguinen zu unterscheiden.
Das am 8. Mai geschlüpfte Jungtier ist schon fast nicht mehr von den ausgewachsenen Pinguinen zu unterscheiden.

Nachdem im Mai das erste Küken der Frackträger im Zoo geschlüpft ist, zeigt es sich nun auch regelmäßig den Besuchern.

nnn.de von
14. August 2019, 16:22 Uhr

Rostock | Bereits am 8. Mai freuten sich die Tierpfleger riesig über den ersten Nachwuchs im Polarium. Ein weiteres Pinguinbaby schlüpfte am 16. Juni und befindet sich noch im Schutz der Bruthöhle. Seine Eltern sind Tine, die 2003 in Rostock geboren worden ist, und Pelle, ein Wiener Pinguin, der zur Eröffnung des Polariums im vergangenen Jahr nach Rostock gezogen ist.

Geschlecht steht noch nicht fest

Das erste Pinguinküken ist der Nachwuchs von Mama Fridolin und Papa Tristan. Das drei Monate alte Jungtier ist kräftig gewachsen und wird immer mutiger. "Das Küken entwickelt sich sehr gut, es frisst gut und geht sogar schon gerne einmal baden", berichtet Zookuratorin Antje Angeli. "Die Eltern kümmern sich zwar immer noch um ihren Nachwuchs, jedoch wird der von Tag zu Tag selbstständiger. Aufmerksame Besucher können das Küken regelmäßig auf der Anlage beobachten, obwohl es langsam schwer wird, es von den anderen Pinguinen zu unterscheiden." Ob es ein weiblicher oder männlicher Pinguin ist, wird sich erst später anhand einer genetischen Untersuchung, die mittels einer Federproben-Analyse durchgeführt wird, herausstellen.

27 Frackträger leben im Polarium

Im vergangenen Jahr hat die Nordwasser GmbH eine Patenschaft für die 25 Humboldtpinguine im Zoo Rostock übernommen. Am Mittwoch besuchte der Geschäftsführer der Nordwasser GmbH, Ulf Altmann, seine Schützlinge und verlängerte zugleich die Förderung. Dank des Nachwuchses sind es nun schon 27 Frackträger, die das neugestaltete Revier im Polarium bevölkern.

"Wir freuen uns als Paten sehr, dass es gleich im ersten Jahr mit dem Nachwuchs geklappt hat", sagte Altmann. "Die Humboldtpinguine fühlen sich dem nassen Element ebenso verbunden wie wir und es ist absolut unterstützenswert, wie sich der Zoo für den Erhalt der bedrohten Art einsetzt." Der Rostocker Zoo arbeitet mit Sphenisco – Schutz des Humboldtpinguins e. V. zusammen, die sich für die gefährdeten Tiere engagieren.

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