Rostock : Teilsperrung des Hauptbahnhofs nach Rucksackfund

Ein herrenloser Rucksack hat am Donnerstag eine Teilsperrung des Rostocker Hauptbahnhofs ausgelöst.
Ein herrenloser Rucksack hat am Donnerstag eine Teilsperrung des Rostocker Hauptbahnhofs ausgelöst.

Herrenloses Gepäckstück löst Großeinsatz aus. Sprengstoffspürhund Dak aus Güstrow angefordert.

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26. April 2019, 08:41 Uhr

Rostock | Ein herrenloser Rucksack hat am Donnerstag für eine Teilsperrung des Rostocker Hauptbahnhofs und Verspätungen im Zugverkehr gesorgt. Entdeckt hatte den Rucksack der Lokführer einer S-Bahn gegen 12.40 Uhr. Er alarmierte die Bundespolizei, die alle verfügbaren Kräfte vor Ort zusammenzog. Denn weder über Lautsprecherdurchsagen, Videoauswertungen noch Befragungen konnten sie den Eigentümer ermitteln. Die Beamten sperrten deswegen die Bahnsteige 1, 2 und 3 und forderten einen Sprengstoffspürhund aus Güstrow an. An den Bahnsteigen verkehrende Züge wurden auf andere Gleise umgeleitet.

Gegen 14.45 Uhr dann Entwarnung: Polizeihund Dak schlug nicht an und der Rucksack konnte als unbedenklich eingestuft wurden. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem Schulsachen, Flaschen und eine Brotdose. Der Rucksack samt Inhalt wurde an die Deutsche Bahn übergeben. Durch den Vorfall kam es bei zehn Zügen zu insgesamt 30 Minuten Verspätungen.

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