Warnemünde : Polizei verhaftet Crewmitglied

Weil ein 53-Jähriger noch über 11.000 Euro an Unterhaltszahlungen schuldig ist, klickten bei dem Crewmitglied eines Kreuzfahrtschiffes nach Anlegen in Warnemünde die Handschellen.
Weil ein 53-Jähriger noch über 11.000 Euro an Unterhaltszahlungen schuldig ist, klickten bei dem Crewmitglied eines Kreuzfahrtschiffes nach Anlegen in Warnemünde die Handschellen.

Weil ein 53-Jähriger seiner Unterhaltspflicht nicht nachgekommen ist, klickten in Warnemünde die Handschellen.

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23. August 2019, 13:08 Uhr

Rostock | Als am Donnerstag ein Kreuzfahrtschiff in Warnemünde eingelaufen ist, wartete bereits die Polizei auf den Ozeanriesen. Sie verhafteten ein 53-jähriges Crewmitglied, das seiner Unterhaltspflicht nicht nachgekommen ist. Bevor das Schiff, das aus Dänemark die Warnowmündung ansteuerte, in Rostock anlegte, hatten die Bundespolizisten ermittelt, dass der Mann als Crewmitglied dieses Kreuzfahrtschiffes zur Strafvollstreckung durch die Staatsanwaltschaft Hannover ausgeschrieben war.

Nachdem der Kreuzliner festmachte, konnte der 53-Jährige dann durch die Beamten in Empfang genommen werden, die ihm den Haftbefehl eröffneten. Diesem lag ein Strafbefehl des Amtsgerichts Hannover aus dem Jahr 2018 wegen Verletzung der Unterhaltspflicht zugrunde. Da der Mann die Geldstrafe in Höhe von insgesamt 3600 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt verbracht. Zusätzlich muss der Mann noch 11.124 Euro an Unterhaltszahlungen plus 193,80 Euro Kosten begleichen.

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