Warnemünde : Prügelei am Bahnhof nach Junggesellenabschied

Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung.
Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung.

Ein 50-Jähriger hat einen Spanier ins Gleisbett geschubst. Er verletzte sich schwer am Kopf. Beide waren betrunken.

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18. August 2019, 16:08 Uhr

Warnemünde | Ein 50-Jähriger hat einen 55-jährigen Spanier am Sonnabend gegen 22 Uhr am Bahnhof in Warnemünde so stark geschubst, dass dieser in die Gleise fiel. Er zog sich eine schwere Verletzung am Kopf zu. Das teilt die Bundespolizeiinspektion Rostock mit.

Laut Angaben des Tatverdächtigen soll der Spanier eine Gruppe Männer, die in Warnemünde Junggesellenabschied feierte , verbal attackiert haben. Als die Gruppe den Bahnhof erreichte, kam es erneut zum Streit. Der Tatverdächtige schubste daraufhin den Spanier, der sich verletzte. Er wurde mit Verdacht auf Schädel-Hirn Trauma in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Männer standen unter starken Alkoholeinfluss: Der 50-Jährige wies 1,1 Promille auf. Der geschubste Spanier 3,04 Promille. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung.

Weiterlesen: Mann wird am Warnemünder Bahnhof attackiert

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